Eis, Eis, Beckum: Coole Ideen gefragt
Bild: Grünebaum
Eine Tonne Eis verarbeitete Künstlerin Roswitha Maria Farnsworth auf dem Beckumer Marktplatz. Anekdote am Rande: Gelagert werden musste das Eis bei einem heimischen Supermarkt im Kühlhaus – „Beckum on Ice“ eben.
Bild: Grünebaum

Und siehe da: Die Temperaturen fielen prompt in den einstelligen Bereich. Eine wusste es ganz genau: Vier Grad wollte Roswitha Maria Farnsworth auf dem Marktplatz gegen 15 Uhr gemessen haben. Für sie war das Thermometer schließlich nicht ganz ohne Bedeutung. Beim „Icecarving“ erschuf die Künstlerin der besonderen Art aus einem Eisblock eine Skulptur. Und das mit Kettensäge, Schnitzeisen und Feuer. Was könnte in Beckum naheliegender sein, als den Kater Rumskedi und das Alte Rathaus als Vorlage zu wählen?

Bei zahlreichen Zuschauern war da die Neugier geweckt. Die einfache und doch so schwierige Formel verriet die Künstlerin der „Glocke“ ganz nebenbei: „Es muss einfach alles weg, was zu viel ist.“ Doch wer genauer hinschaute, erblickte neben der abgelegten Kettensäge einen groben Grundriss des Stadtmuseums. Ein Kinderspiel war diese Arbeit ganz sicher nicht, das wurde auch den kleinen Besuchern schnell klar. „Toll“, staunte Ole, der stolz erzählte, dass seine Mutter auch im Rathaus arbeite. Allerdings in dem neuen, wie Christiane Brinkmann schmunzelnd erklärte. Und wer weiß, vielleicht nahm der begeisterte Bastler Ole ja Inspirationen für seine Heimwerkerarbeiten mit nach Hause?

Wer noch Anregungen für Geschenke brauchte, war in den Geschäften genau richtig. Auf den letzten Drücker gab manch ein Einzelhändler den entscheidenden Tipp. Da wird dem Kunden warm ums Herz.

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