Entscheidend ist auf der Bühne
Bild: Bettina Engel-Albustin
Es geht auch friedlich – zumindest auf der Theaterbühne. Die Fans von Schalke und Dortmund dürften bei der Komödie ihre Freude haben. Susanne Fernkorn hat die Rolle der Mutter der Dortmunder Familie übernommen.
Bild: Bettina Engel-Albustin

Der Anpfiff ertönt am heutigen Samstag um Punkt 20.15 Uhr im WDR. Eine Fernsehadaption des Theaterstücks „Ronaldo und Julia oder Schalke liebt Dortmund“ wird einen Tag vor dem brisanten Revierderby im Fernsehen ausgestrahlt. Der Sender zeigt die Ruhrgebietskomödie von Sigi Domke aus dem Theater Mondpalast in Wanne-Eickel im Stil einer Sitcom.

Dass es dabei nur Sieger geben kann, liegt auf der Hand.  „Fußball ist einfach ein gutes Bühnenthema“, meint Susanne Fernkorn, die beim Theater Mondpalast festes Ensemblemitglied ist. Und dann auch noch ein Bezug zu „Romeo und Julia“ – quasi ein Freundschaftsspiel zwischen der Mutter aller Tragödien und der Mutter aller Derbys. Insgesamt ein Steilpass fürs Theater, das mit dem populären Thema die Begeisterung für Bühnenstücke wecken könnte. Kein Wunder also, dass auch Susanne Fernkorn von einer Chance spricht, mit einer volksnahen Darbietung Fans von der Station-Stehtribüne in den Theatersitz zu locken.

Auch wenn die 50-Jährige selbst kein riesiger Fußball-Fan ist, reizte sie das Stück. Sich in Rollen hineinzuversetzen, Figuren zu entdecken und zu ergründen, was in sich selbst steckt, sei das Besondere an ihrem Beruf. Gerne erinnert sie sich an die Anfänge am Stadttheater Filou in Beckum. „In dieser Zeit habe ich viel gelernt“, blickt sie zurück. Jetzt wohnhaft in Bochum, fährt sie regelmäßig zu Familienbesuchen in die Püttstadt.

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