Ernte: Kürbisse und Kohl für die Küche
Bild: Kalläne
Vielfältige Ernte: Ob Kohlsorten oder Kürbisse. Zurzeit steht die Ernte für (v. l.) Julia Stutz, Martha Steinhorst, Volker und Enno Atrops vom Laakenhof in Beckum an.
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Das Wintergemüse steht kurz vor der Ernte. „Man wird fast ein bisschen wehmütig beim Rest des Sommergemüses“, sagt Martha Steinhorst. Während im Oktober die letzten Tomaten und Gurken auf den Tisch kommen, warten bereits Kohlsorten und Kürbisvariationen darauf, verarbeitet zu werden.

Auf dem Laakenhof gibt es immer frisches, saisonales Gemüse vom Feld. Dabei setzen die Helfer auf eine Fruchtfolge auf dem Acker, um dem Gemüse möglichst viel Energie zuzuführen. „Wir bewirtschaften immer nur einen Teil des Feldes“, sagt Martha Steinhorst. Kleegras zum Beispiel sei eine gute Vorfrucht und solle dem Boden Stickstoff bringen. Gedüngt würde auch mit hofeigenem Dünger.

Zwölf Kühe, sechs Schweine und 200 Hühner gehören zu dem kleinen Gemischtbetrieb, der auf Bioprodukte setzt. Bewirtschaftet wird er zurzeit von fünf Erwachsenen. „Dadurch, dass wir ein kleinstrukturierter Erwerbsbetrieb sind, haben wir die Chance, alles direkt an den Endverbraucher zu übermitteln“, sagt Martha Steinhorst.

Zur Vermarktung gehört einerseits der Hofladen, in dem einige der angebauten Produkte verkauft werden. Beliebt sind aber auch Abo-Kisten, die immer frisches Gemüse enthalten. Geliefert werden etwa 250 Kisten bis vor die Haustür. „Wir ernten meistens am selben Tag“, sagt Martha Steinhorst.

Kooperation mit Hof aus Westkirchen

Der Laakenhof kooperiert mit dem Biolandhof Steinhorst in Westkirchen, den Martha Steinhorsts Bruder Josef bewirtschaftet. Gemeinsam können sie ein breites Sortiment an Gemüsesorten anbieten. „In Westkirchen gibt es leichtere Böden“, sagt Martha Steinhorst. Dort werde darum besonders Wurzelgemüse angebaut, aber auch Tomaten und Gurken, Pastinaken oder Rote Beete. In Beckum wachsen auf den Feldern unter anderem Pflanzenkulturen oder Kopfkohl.

Verbraucher-Tipps zur Lagerung von Wintergemüse lesen Sie in der morgigen Beckumer und Oelder Ausgabe der „Glocke“.

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