Event-Zentrum am Daimlerring geplant
Jede Menge Platz zum Feiern wird es nach dem Umbau unter anderem in dem alten Aldi-Geschäftslokal geben wie (v. l.) Recep Görgülü und sein Bekannter Akyol Arafa demonstrieren.

So plant es jedenfalls Recep Görgülü, der den gesamten Hallenkomplex angepachtet hat, um ein Event-Zentrum daraus zu machen. Damit hat der Unternehmer aus Hamm bereits einige Erfahrung. Er betreibt eine ganze Reihe von Hallen, die Platz für die richtig großen Ereignisse bieten. In Beckum möchte er sich jetzt an einem weiteren Standort etablieren.

Eigentlich wollte Görgülü bereits im Frühjahr eröffnen. Für sein ehrgeiziges Vorhaben steht allerdings noch die Genehmigung der Stadt aus, die zurzeit in den politischen Gremien vorbereitet wird. Erste Kontakte stimmen den Investor aber optimistisch. Und die SPD hat bereits öffentlich sein Projekt gutgeheißen. In den ehemaligen Geschäftslokalen von Aldi, Deichmann und Takko sollen Feiersäle für 250, 400 oder 500 Personen entstehen.

Die erforderlichen Nebeneinrichtungen wie Sanitärräume oder Büros finden in den kleineren Ladenlokalen des Komplexes sowie in Lagern und sonstigen Nebenräumen Platz. Eine eigene Gastronomie ist nicht vorgesehen. Görgülü arbeitet seit Jahren mit Veli Firtina, Inhaber eines Warendorfer Catering-Unternehmens, zusammen. Der ist auf orientalische Küche spezialisiert, bietet nach eigenem Bekunden aber auch die gesamte Palette internationaler Gerichte an.

Görgülü ist fest überzeugt, in Beckum hinreichend Nachfrage für sein Angebot zu finden. Erste Anfragen liegen bereits auf seinem Schreibtisch. Unter anderem die Abiturientia 2013 des AMG interessiert sich für einen Veranstaltungssaal für ihren Abschlussball. Recep Görgülü hofft, bald mit dem Umbau beginnen und möglichst im Herbst die erste Gesellschaft begrüßen zu können. Bis dahin sollen die Fassade einheitlich hergerichtet, die Säle ausgestattet und die Funktionsräume gebaut beziehungsweise eingerichtet sein. Görgülü rechnet mit rund 300 000 Euro Investitionsbedarf. Dabei, so verrät er, wird allerdings einiges in Eigenarbeit zu erledigen sein.

SOCIAL BOOKMARKS