Fachschule plant Hallennutzung
Bild: Krogmeier
Die Vermessung der Hallen im Kulturbahnhof mit dem Laser-Gerät stand  für (v. l.) Justus Spietker und Matthias Mußenbrock auf dem Arbeitsprogramm.
Bild: Krogmeier

Um so willkommener ist die Hilfe, die jetzt von der Fachschule für Holztechnik des Berufskollegs Beckum geleistet wird. Mit den Studierenden des dritten Semesters, die auf dem Weg zum Studienabschluss „Staatlich geprüfter Holztechniker“ sind und im Sommer kommenden Jahres ihren Abschluss am Berufskolleg machen werden, haben sich am Montag junge Fachleute im Kulturbahnhof an die Arbeit gemacht.

Die Studierenden haben eine abgeschlossene Ausbildung und verfügen zum Teil auch schon über Berufserfahrung. Jetzt werden sie ihr fachliches Wissen einbringen, um zunächst die Räume zu vermessen und anschließend Pläne für eine künftige bauliche Gestaltung zu erstellen.

Mit ihren beiden Lehrern Manfred Gross, er wird die Arbeiten schwerpunktmäßig betreuen, und Stephan König, wird das Projekt generalstabsmäßig umgesetzt. Am Anfang stand gestern die Vermessung der Hallen und der Nebenräume, wobei Laser-Geräte eingesetzt wurden. Unter Hinzuziehung der Grundriss-Pläne werden sich die künftigen Holztechniker an die Neuplanung der Gebäudeteile machen. Dabei wird natürlich berufsbezogen gearbeitet.

„Wir werden auch eine Befragung vorbereiten, mit der wir am 2. Dezember im Kulturbahnhof die Wünsche der Bürger an die neuen Räume abfragen werden“, stellte König die Pläne vor. In der Woche vor den Weihnachtsferien folgt ein Workshop, an dessen Ende Nutzungspläne in visualisierter Form stehen sollen.

Hintergrund

Im Beckumer Kulturbahnhof sollen zwei Event-Hallen entstehen. In dem größeren der beiden Säle könnten künftig bis zu 200 Personen Platz finden. Der kleinere Saal wäre für ungefähr 100 Besucher geeignet, die dort die Veranstaltungen besuchen könnten. Optimal wäre es, wenn durch bauliche Gestaltungen und Trennwände beide Hallen auch gemeinsam genutzt werden könnten. In diesem Fall würde eine Fläche von mehr als 400 Quadratmeter zur Verfügung stehen.

Insgesamt sind die Räume im Kulturbahnhof rund 510 Quadratmeter groß. Dazu kommen etwa 300 Quadratmeter an zu nutzenden Außenflächen. Im hinteren Bereich der größeren Event-Halle soll eine Bühne gebaut werden, die somit auch bei Veranstaltungen in beiden Hallen genutzt werden könnte. Im vorderen Bereich des Gebäudes kann sich Stefan Schoenefeldt einen Backstage-Bereich vorstellen. Hier könnten auch ein großer Seminarraum und zwei kleinere Räume ihren Platz finden.

Welche der derzeitig vorhandenen Tore und Fenster in Zukunft erhalten bleiben, wird erst nach Abschluss der Planungen feststehen können. Hier müssen auch die erforderlichen Notausgänge in die Pläne eingearbeitet werden

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