Fehlende Fenster verzögern den Umzug
Bild: Krogmeier
Informationen vor Ort holten sich die Mitglieder des Betriebsausschusses auf dem Gelände des Bauhofs. Vor den Fahrzeughallen erläuterte Christian Lemke (vorne links) den Baufortschritt.
Bild: Krogmeier

Nur ein Punkt bereitet Betriebsleiter Christian Lemke und seinen Mitarbeitern noch erhebliche Bauchschmerzen: Die neuen Fenster für das komplette Gebäude sind noch immer nicht geliefert worden. Und ohne eingebaute Fenster wird sich der Umzug zum neuen Gelände an der Neubeckumer Straße natürlich verzögern.

Provisorisch sind daher zurzeit die Fensterflächen mit Holzplatten verkleidet worden, um ein Auskühlen der Räume zu verhindern. „Die Lieferfirma ist seit Mitte September im Verzug“, berichtete Lemke am Mittwochabend den Mitgliedern des Betriebsausschusses bei einen Ortstermin von den unerwarteten Problemen. „Wir hoffen, dass die Fenster bald angeliefert werden“, machte der Betriebsleiter mit Blick auf die geplanten Einzugstermine deutlich.

 Beheizt wird das neue Gebäude allerdings schon. „Die Heizung läuft seit zwei Wochen ohne Probleme“, führte Lemke aus. Hier werden Holzspäne als Brennmaterial eingesetzt. Voraussichtlich werden hier pro Jahr zwischen 300 und 500 Kubikmeter dieser Hackschnitzel verbrannt werden, um die Hallen zu beheizen.

Altes Bauhof-Gelände wird vorerst weiter genutzt

Die nächsten Termine stehen: Am 10. und 11. Dezember sollen die Asphalt-Arbeiten auf dem Gelände des Interkommunalen Bauhofs an der Neubeckumer Straße in Angriff genommen werden. Damit wird ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung der Fertigstellung des von Stadt Beckum und Kreis Warendorf gemeinsam genutzten Areals getan.

Die neuen Fahrzeughallen sind ebenfalls fast fertiggestellt. Hier werden künftig in der vorderen Halle die Fahrzeug der Städtischen Betriebe ihren Platz finden, die dahinterliegende Halle, die aufgrund der Fahrzeuggrößen etwas breiter gebaut wurde, ist für die Lkw des Kreises bestimmt.

„Auch die alte Halle haben wir etwas aufgehübscht“, wies Betriebsleiter Christian Lemke darauf hin, dass hier neuer Putz aufgetragen wurde. Die alten, aber funktionsfähigen Hallentore sollen weiter genutzt werden. Für die vorgesehenen Salzsilos sind die Fundamente bereits gegossen. Hier sollen die Durchfahrsilos des Kreises Warendorf, die derzeit noch auf dem Gelände an der Oelder Straße stehen, nach dem Winter ihren Platz bekommen und von Stadt und Kreis gemeinsam genutzt werden.

Auch im neuen Gebäude, hier finden unter anderem die Werkstätten, Verwaltungsräume und Sozialräume ihren Platz, sind die Arbeiten weit vorangeschritten. Malerwerkstatt, Schreinerei und Kfz-Werkstatt werden hier unter anderem untergebracht und könnten schon bald einziehen. Voraussetzung: Die fehlenden Fenster werden endlich geliefert und eingebaut.

„Der Ende dieses Jahres geplante Umzugstermin kann bedingt durch die fehlenden Fenster nicht mehr eingehalten werden“, machte Christian Lemke gestern im Gespräch mit der „Glocke“ deutlich. Folgearbeiten, die erst nach dem Einbau der Fenster möglich sind, seien ebenfalls ins Stocken geraten und würden sich dadurch verzögern. Der Umzug könne somit vermutlich erst nach dem Winter erfolgen. Bis zu diesem Zeitpunkt müssen die Räume an der Vorhelmer Straße vom neuen Eigentümer angemietet werden. „Ohne die Verzögerung bei der Fenster-Lieferung hätten wir den geplanten Umzugstermin einhalten können“, stellte Lemke gestern eindeutig fest.

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