Feuerwehr hat Brand schnell im Griff
Bild: Krogmeier
Unter schwerem Atemschutz rückten in Beckum sechs Feuerwehrmänner in die Kellerräume des Hauses vor.
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Durch den schnellen Löscheinsatz konnte eine Ausbreitung der Flammen verhindert werden. Am späten Donnerstagabend kurz vor Mitternacht hatte der 52-jährige Bewohner des Reihenhauses an der Bachstraße im Obergeschoss seines Hauses eine starke Rauchentwicklung bemerkt, die vom Keller des Gebäudes ausging. Umgehend weckte der Mann seine 73-jährige Mutter. Beide Personen konnten unverletzt das Haus verlassen.

Die alarmierte Beckumer Feuerwehr rückte sofort mit 24 Mann und fünf Fahrzeugen, darunter die Drehleiter, unter der Leitung von Achim Hasselberg zur Bachstraße aus. Zudem waren zwei Rettungswagen und der Notarzt vor Ort. Beim Eintreffen der Wehr trat bereits starker Rauch aus dem Dach des Gebäudes aus. Sofort rückten sechs Mann unter schwerem Atemschutz in die Kellerräume des Hauses vor, um die Flammen zu löschen. Dort befand sich der Brandherd im Bereich einer Kochnische, die mit Mikrowelle und einer elektrischen Herdplatte ausgestattet war. Hier hatte sich der Brand vermutlich schon längere Zeit entwickelt, machte Marcus Scheele, Leiter der Feuerwehr Beckum, im Gespräch mit der „Glocke“ deutlich.

Nachdem das Feuer gelöscht war, wurde das Gebäude von der Wehr komplett gelüftet. Nach gut einer Stunde konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken. Da das Haus nach dem Brand zunächst nicht mehr bewohnbar war, kamen der 52-jährige Beckumer und seine 73-jährige Mutter zunächst bei Verwandten unter, teilte die Polizei mit.

Der Sachschaden, der durch den Brand und die Löscharbeiten entstand, wurde von der Polizei auf rund 50 000 Euro geschätzt. Die Brandursache ist zur Zeit noch ungeklärt, die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

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