Feuerwehr plagen Personalsorgen
Trotz personeller Baustellen ist auf die „112“ immer Verlass. Das betonen Stadtbrandmeister Marcus Scheele und der Stellvertretende Wehrleiter, Norbert Stoffer. Bild: Zwehn

Auf der Jahreshauptversammlung des Vellerner Löschzugs am vergangenen Freitag im Feuerwehrgerätehaus machte der Leiter der Beckumer Wehr seinen Kameraden aus dem Golddorf deutlich, dass taktische Veränderungen in der Beckumer Wehr für die nächsten Jahre anstehen. „Dass Personalschwund zu verzeichnen ist, lieg nicht an denen, die hier sind, sondern an denen, die nicht hier sind. Ehrenamtliches Engagement ist bei jungen Menschen heutzutage kaum ein Thema“, gab Scheele weiter zu verstehen.

In seinem Ausblick machte er deutlich, dass im Moment viel Kraft dafür aufgewendet werde, aus den in Beckum existierenden zwei Löschzügen eine Einheit zu bilden. „Und das geht nicht von heute auf morgen“, weiß Scheele, dass es sich um einen langwierigen Prozess handele. „Dabei ist es ebenfalls unser Anliegen, möglichst wenig Kameraden auf diesem Weg zu verlieren.“ Eine Lösung für die Außenzüge Vellern und Neubeckum stehe dabei noch nicht zur Debatte.

Zum Jahresanfang steht sie traditionell an, die Jahreshauptversammlung des Vellerner Löschzuges. Zugführer Michael Schlieper begrüßte die Kameradinnen und Kameraden. Nach der Totenehrung verlas Thomas Altemöller den Jahresbericht. Zehn Einsätze absolvierten die Blauröcke. Zum Jahresende 2014 befinden sich 27 Aktive im Löschzug. In seiner Rede hob Stadtbrandmeister Marcus Scheele ausdrücklich die hohe Motivationsbereitschaft zu Fortbildungen bei der Vellerner Wehr hervor. Außerdem stehe die Verabschiedung des Brandschutzbedarfsplanes für 2015 an. Technisch sei die Feuerwehr gut aufgestellt. „Unsere Arbeit wird nicht daran gemessen, wie viel wir machen, sondern wie gut“, so das Fazit des Wehrleiters.

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