Filou-Theater-Arbeit vermittelt Spaß
Bild: Eggert
„Wenn der Wind sich dreht“, droht der Stadt Unheil. Das Ensemble der Kulturinitiative Filou warb am Sonntag im Beckumer Stadttheater für seine Produktion, die am Sonntag, 22. Mai, präsentiert wird.
Bild: Eggert

Und da war unübersehbar allerhand los. Drei der Filou-Kursusleiter, Andrea Kixmöller, Kati Peterleweling und Tobias Winopall, hatten attraktive Kostproben ausgewählt, die für die Aktivitäten ihrer Teilnehmer in den jüngeren Klassen typisch waren.

 Das fing mit der vom Kursus selbst entwickelten szenischen Übung „Die Reise nach Hongkong“ an: Welche Typen trifft man im Urlaubsflieger und wie verhalten sie sich? Keine leichte Aufgabe für die Kleinen, einfach ohne großen Handlungszusammenhang Verhaltensweisen darzustellen. Ähnlich, aber mit gesteigerter Schwierigkeit, war die Aufgabe mit dem Arbeitstitel „Die besondere Ausstellung“. Ausstellungsstücke wurden lebendig in zu einer Tanzchoreographie. Dazu gab es Parodistisches: Die Vorabendserie „Das Haus Anubis“ mit ihrer endlos erscheinenden Folge von Sendungen wurde gehörig auf den Arm genommen. Zum Gaudi nicht nur der Zuschauer, sondern auch des jungen Ensembles. Wie überhaupt bei allem, was auf der Bühne geschah, Spielfreude ein wesentliches Element bildete.

Eine unabdingbare Vorgabe für die Theaterarbeit bei Filou wurde mit Erfolg umgesetzt: Theater macht Spaß. Mit Ausschnitten aus „Wenn der Wind sich dreht“ und „Nachtschwärmer“ luden zwei Theaterklassen zu ihren neuen abendfüllenden Produktionen ein, die am 22. und 27. Mai auf die Bühne kommen. Nach allem, was man sah, darf man darauf gespannt sein.

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