Fitness-Programm für die Innenstadt
Bild: Himmel
Gemeinsam sind wir stark: An einem Strang wollen (v. l.) Wolfgang Immig, Uwe Denkert, Edgar Neufeld, Gabriele Pröpsting, Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann, Joachim Schulze Balhorn und Gregor Sendermann ziehen, um Beckum als Einkaufs- und Wohlfühlstadt voranzubringen.
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Rund 80 Gäste waren in die Volksbank Beckum-Lippstadt gekommen, um sich über Strategien zur Aufwertung Beckums als Einkaufsstadt zu informieren.

Nach der Begrüßung durch Gregor Sendermann, Bereichsleiter Immobilien-Finanz-Center der Volksbank, ergriff zunächst Wolfgang Immig das Wort. Dem Vorsitzenden des Gewerbevereins Beckum liegt wie seinen Mitstreitern von der ISG der Leerstand im Magen. Anhand von Fotos gab er Ratschläge zur pfiffigen Schaufenstergestaltung der ungenutzten Verkaufsräume und riet den Immobilienbesitzern in der Innenstadt, die Flächen bis zu Weitervermietung beispielsweise für Ausstellungen, Flohmärkte oder als Präsentationsraum für andere Firmen freizugeben.

Das vom Gewerbeverein und der ISG mit Herzblut und Tatkraft gelebte Engagement für Beckum und eine vitale Innenstadt lobte Beckums Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann und leitete mit der Forderung, dass Beckum noch attraktiver werden müsse, zum eigentlichen Thema der Veranstaltung über.

Dass sich Beckums „Body Mass Index“ bereits sehen lassen kann, bestätigte Standortentwickler Edgar Neufeld während seines Vortrags. Eine im September 2016 an zwei Tagen in 121 Städten gleichzeitig durchgeführte IFH-Umfrage habe ergeben, dass Beckums Innenstadt mit „befriedigend“ zu benoten sei, jedoch viel Steigerungspotenzial vorweise.

Nun könnte ein vielschichtiges Fitness-Programm zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit idealerweise greifen, das von der gemeinsamen Online-Werbung, über den Ausbau des Gastronomie-Angebots, der Weiterentwicklung des inhabergeführten Branchenmix bis zum Ziel, die Beckumer Innenstadt als Wohlfühl- und Genussort zu vermarkten, reicht.

Neufeld setzt dabei auf eine allgemeine Aufbruchstimmung von Stadt, Bürgern und Geschäftsleuten. „Es geht um uns alle, um unsere Zukunft“, fand er anschließend Unterstützung bei Joachim Schulze Balhorn von der ISG „Wir von der Oststraße“.

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