Flüchtlingsbetreuung wichtige Aufgabe
Bild: Krogmeier
Über die Aufgaben des Beckumer Mütterzentrums bei der Flüchtlingsbetreuung informierten sich (v. l.) Peter Goriss, Lisa Heese, Reinhold Sendker, Resi Gerwing und Rudolf Goriss.
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 „Respekt, dass Sie sich dieser wichtigen Aufgabe angenommen haben.“ Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhold Sendker sprach am Dienstag dem Team um Lisa Heese ein dickes Kompliment für die geleistete Arbeit aus. „Die Möglichkeiten sind großartig. Es ist wohltuend zu beobachten, wie gut hier die Arbeit läuft“, führte Sendker aus.

„Als ein Mehrgenerationenhaus wird unser Mütterzentrum bereits seit 2007 vom Bund gefördert“, erläuterte Lisa Heese. Diese Anerkennung sei danach immer wieder fortgesetzt worden. Auch in den kommenden Jahren ist der Fortbestand der Arbeit gesichert, die Bundesförderung ist bis einschließlich 2019 zugesagt.

Seit dem vergangenen Jahr ist das Mütterzentrum auch bei der Flüchtlingsbetreuung mit im Boot. Nach dem Anfang in einer Notunterkunft des Kreises Warendorf in Beelen, hat man heute Kooperationsverträge mit den Städten Beckum, Oelde und Ennigerloh sowie den Gemeinden Lippetal, Wadersloh und Everswinkel abgeschlossen. Dort haben insgesamt elf Sozialpädagogen ihre Arbeit in den jeweiligen Rathäusern aufgenommen. Großer Wert werde auch auf die Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen gelegt, berichtete Heese.

Die stationäre Unterbringung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen ist eine weitere Aufgabe, der sich das Mütterzentrum stellt. An zwei Standorten in Beckum werden im Auftrag des Kreises künftig 18 Jugendliche von den Sozialpädagogen rund um die Uhr betreut. „Dazu haben wir 30 neue Mitarbeiter eingestellt“, verdeutlichte Heese den Umfang des Tätigkeitsbereichs.

Insgesamt gibt es in den verschiedenen Aufgabenbereichen, die das Mütterzentrum auf seine Fahnen geschrieben hat, 179 Vollzeitstellen. Im Einsatz sind rund 300 Mitarbeiter. „Die von Ihnen geleistete Arbeit bietet beste Möglichkeiten, die Flüchtlinge erfolgreich integrieren zu können“, würdige Sendker das bereits Geleistete. Es sei beispielhaft, wie die Arbeit im Kreis Warendorf organisiert werde, führte er aus.

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