Frostiges Wetter stoppt Straßenbau
Bild: Krogmeier
Die Maschinen stehen still. Auf der Großbaustelle bei Roland ruhen zurzeit die Arbeiten. Das anhaltende Winterwetter wird auch die Fertigstellung der Straße verzögern.
Bild: Krogmeier

Das betrifft auch die Großbaustelle an der Bundesstraße 58 in Roland. Hier ruhen seit einigen Tagen alle Aktivitäten der beauftragten Firmen – und ein Ende ist witterungsbedingt noch nicht in Sicht. „Bei diesem Wetter können wir nicht arbeiten“, erläuterte am Mittwoch Josef Brinkhaus von der Regionalniederlassung Münsterland von Straßen.NRW auf „Glocke“-Anfrage die von Menschenhand nicht zu ändernde Situation. „Wir müssen einfach abwarten und auf frostfreies und trockenes Wetter hoffen.“

Genau das hat gerade bei Roland für die Verkehrsteilnehmer unangenehme Folgen, denn an dieser Stelle läuft der Verkehr bekanntlich seit Monaten nur von Roland kommend in Fahrtrichtung Ahlen. In Gegenrichtung muss die lange Umleitung über die Ahlener Straße und komplett durch die Stadt Beckum in Kauf genommen werden.

„Wir wollten die Arbeiten nach Plan bis Ende April fertiggestellt haben und das neue Teilstück der Bundesstraße frei geben“, machte Brinkhaus weiter deutlich. An diesen Zeitplan ist bedingt durch das Winterwetter jetzt nicht mehr zu denken.“ Der Mitarbeiter von Straßen.NRW hofft, dass die Arbeiten jetzt Ende Mai abgeschlossen sein könnten und „die unbefriedigende Situation“ ein Ende findet.

Für die noch ausstehenden Arbeiten ist trockenes und frostfreier Wetter Bedingung. Beim Auftragen der letzten Asphaltdecke benötigt man Temperaturen zwischen acht und zehn Grad. Und vorab muss noch ein Haftverbundkleber aufgespritzt werden, das geht nur bei Trockenheit. Dieser Binder ist erforderlich, damit die untere Straßendecke einen Verbund mit der noch folgenden Asphaltdecke eingehen kann.

Trockenes Wetter benötigen die Bauarbeiter auch für anstehende Nacharbeiten an einem Straßengraben. Dort sind Grabenränder abgerutscht. Die Reparatur ist ebenfalls nur bei trockenem Boden machbar, erläuterte Brinkhaus abschließend.

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