Fußballer erhalten Umkleideräume
Bild: Krogmeier
Rund 170 Quadratmeter neue Nutzflächen entstehen im neuen Umkleidegebäude, das zurzeit am Sportplatz in Roland gebaut wird.
Bild: Krogmeier

Dann stehen auf dem Sportplatz an der Vorhelmer Straße nicht nur den Oberliga-Kickern des SC Roland 1962 vier neue und geräumige Umkleidekabinen samt Nebenräumen sowie zwei neue Duschbereiche und sanitäre Anlagen zur Verfügung.

Das vorhandene Umkleidegebäude auf dem Roländer Sportplatz an der Vorhelmer Straße hat schon mehr als drei Jahrzehnte auf dem Buckel und ist für die derzeitigen Anforderungen erheblich zu klein. Besonders bei kurzfristig aufeinanderfolgenden Spielen reicht der Platz bei weitem nicht aus. Zudem ist dort für die Schiedsrichter keine Umkleidemöglichkeit vorhanden. Sie müssen den Platzwart- oder Technikraum nutzen. Lösung: Das vorhandene Haus wird erweitert. D

er neue Gebäudetrakt umfasst nun eine Grundfläche von rund 205 Quadratmetern, was eine Nutzfläche von 170 Quadratmetern bringt. Somit können auch die in den Umkleiden vorgesehen Bänke mit einer Länge von 14 Metern deutlich länger als bisher ausfallen und dem tatsächlichen Raumbedarf einer Fußballmannschaft angepasst werden.

Der Neubau des Umkleidegebäudes ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Beckum mit einem Sponsor des SC Roland. Die voraussichtlichen Gesamtkosten für den Bau betragen rund 300 000 Euro. Vertraglich ist abgesichert, dass die Stadt von dieser Summe einen Festbetrag von 150 000 Euro zahlt. Die verbleibenden Restsumme finanziert der Sponsor des Vereins aus eigener Tasche.

Neubau liegt voll im Zeitplan

Die Fenster sind bereits eingebaut. Das Dach ist auf das Gebäude aufgesetzt. Die Wärmedämmung ist angebracht. Jetzt können die Installateure die Regie im neuen, bereits winterfest gemachten Umkleidegebäude auf dem Roländer Sportplatz übernehmen.

„Wir liegen bei den Arbeiten voll im gesteckten Zeitplan“, machte Architekt Wolfgang Kahl vor Ort im Gespräch mit der „Glocke“ deutlich, „das haben wir alles noch vor Weihnachten geschafft. Wir hatten dabei auch etwas Glück, es war frostfreies Wetter“, blickte er auf den erfolgreichen Start des Bauprojektes zurück. Jetzt sollen die Leitungen für Heizung und Strom verlegt werden. Eine Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung für die beiden großen Duschräume wird eingebaut. „Die neuen Räume sollen schließlich trocken und sauber bleiben“, erläuterte Susanne Faust, für das Projekt zuständige Mitarbeiterin beim Fachdienst Gebäudemanagement in der Beckumer Stadtverwaltung, die Pläne.

Nicht neu eingebaut werden muss dagegen eine Heizungsanlage. Der angepasste Gaskessel im alten Umkleidegebäude wurde erst vor kurzer Zeit erneuert und reicht auch für den Neubau mit aus. Die Technik wird zum größten Teil im Altbau untergebracht. Die Außenwände des Neubaus sind auf Poroton Blockziegeln T9 gemauert worden. Aufgebracht wird ein mineralischer Leicht-Kratzputz, der Fassadenanstrich wird in der Farbe grau ausgeführt.

Das Innenmauerwerk wird schließlich aus Kalksandstein hergestellt. Alle Fußböden sowie die Wände in den Duschen und Toiletten werden gefliest. Die Raumdecken sollen schließlich mit Gipskarton versehen, gespachtelt und dann gestrichen werden, stellte der Architekt fest.

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