Gedankenschmiede wird wieder angeheizt
Bitten erneut in die Gedankenschmiede: (v. l.) Pfarrer Thomas Linsen (St. Franzikus), Pfarrerin Birgit Schneider (Ev. Kirchengemeinde Beckum), „Hausherr“ Ferdinand Plassmann (Heimatverein) und Propst Rainer B. Irmgedruht (St.Stephanus).

Den Auftakt bildet am 24. Oktober ein Abend mit Pfarrer Thomas Maruschke zum Thema „Das Scherflein der Witwe. Alternative Konzepte zur Kirchensteuer“. Der sachkundige Referent kommt auf Vermittlung der Neubeckumer Pfarrerin Sandra Fedeler ins Pfarrheim St. Stephanus. Denn beim ersten Treffen in diesem Jahr steht die „Museumsschmiede Galen“ nicht als sinnfälliger Treffpunkt zur Verfügung.

Das ist am 7. November anders. Dann geht es in der historischen Werkstatt an der Clemens-August-Straße 10 unter dem Schlagwort „Alles ist erlaubt!“ um die Frage, wer die Verantwortung für den Umgang mit der Schöpfung trägt. Der Referent für diesen Abend steht noch nicht fest, wie die Organisatoren aus den Kirchengemeinden bei der Vorstellung des Programms erklärten. Auch am 21. November ist die Schmiede Schauplatz des dritten und damit letzten Abends der Reihe. Prof. Dr. Lars Klinnert, Sozialethiker der evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, spricht zum Thema „Soll Kirche Politik machen? Über die gesellschaftliche Orientierungskraft des christlichen Glaubens„. Wie Propst Rainer B. Irmgedruht erklärte, hoffen die Veranstalter erneut auf zahlreiche Interessenten. Willkommen ist jeder Diskutant, die Nähe zu den örtlichen Kirchengemeinden wird nicht vorausgesetzt. Pfarrerin Birgit Schneider machte deutlich, dass an den Veranstaltungsabenden einführenden Impulsreferaten Diskussionen zunächst in Kleingruppen und später im Plenum folgen sollen. „Wir wollen die Leute miteinander ins Gespräch bringen“, konkretisiert Pfarrer Thomas Linsen aus Neubeckum.

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