Gesamtschule: Raumprogramm abgesegnet
Den Raumbedarf und das pädagogische Konzept der Gesamtschule erläuterte Ellen Greiwe (l.) der Vorsitzenden Resi Gerwing (M.) und den anderen Mitgliedern des Ausschusses für Schule und Kultur bei seiner ersten Sitzung nach der Kommunalwahl.

Einstimmig winkte der Schulausschuss am Mittwochabend das Raumkonzept durch. Damit hat die Verwaltung nun die Möglichkeit, in die konkrete Planung einzusteigen. Wie Wolfgang Meier vom Fachdienst Gebäudemanagement erklärte, sollen die notwendigen Kapazitätserweiterungen für den dreizügigen Teilstandort der Gesamtschule Ennigerloh-Neubeckum Zug um Zug und nach Bedarf durchgeführt werden. Zuvor hatte Fachbereichsleiterin Mechthild Cappenberg noch einmal klargestellt, dass ein Ausweichen auf andere Schulräume in Neubeckum nicht in Betracht kommt.

Wenn mit der Fertigstellung der Mensa ein erster großer Schritt beim Ausbau der Schule getan ist, wird es vom Sommer 2015 an zunächst um die Unterbringung des Jahrgangs acht im bestehenden Gebäude gehen. Dies ist nur möglich, wenn die bisherigen Verwaltungsräume ausgelagert werden. Dazu sollen übergangsweise Container aufgestellt werden. Kalkuliert werden dafür Kosten von 1200 Euro monatlich. Voraussichtlich wird auch die Unterbringung der neunten Klassen ab Mitte 2016 nur möglich sein, wenn auf weitere Container zurückgegriffen wird. Deren Monatsmiete liegt dann bei geschätzt 5000 Euro.

Die Provisorien sollen ihr Ende finden, wenn auf dem Gelände an der Turmstraße ein Erweiterungsgebäude entsteht. Der Neubau soll spätestens zum Schuljahrbeginn 2017 / 18 fertiggestellt sein. Über das pädagogische Konzept und den damit verbundenen Raumbedarf hatte Schulleiterin Ellen Greiwe die Ausschussmitglieder vor der Sitzung bei einem Rundgang informiert. Dabei kam auch zur Sprache, dass kurzfristig bauliche Schallschutzmaßnahmen in den von der Jahrgangsstufe 7 genutzten Räumen erfolgen sollen. Zusätzlichen Platzbedarf wird es künftig auch für den Sportunterricht geben. Der kostspielige Neubau einer Halle steht aber nicht zur Debatte. Mechthild Cappenberg wies darauf hin, dass im Nachbar-Stadtteil an der ehemaligen Rolandschule eine Halle zur Verfügung steht.

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