Happy über Video aus dem Kulturrucksack
Cooler Auftritt in einem coolen Video: Das Bild zeigt einen Ausschnitt aus dem Musikvideo, das die Jugendlichen an vier Tagen selbst gedreht und geschnitten haben. Im Vordergrund hat sich Jan mit Hut und Fliege in Schale geschmissen.

Das ist den sechs Jugendlichen ganz wichtig. Paula, Lara, Kirsten, Henri, Julian und Jan haben unter Anleitung des Münsteraner Filmemachers Julian Isfort ein Musikvideo zum „Happy Song“ von Pharrell Williams gedreht. Von Dienstag bis Freitag haben sie täglich fünf Stunden daran gearbeitet.

„Wir haben uns das erste Mal an dem landesweiten Kulturrucksack-Projekt beteiligt“, erklärt Gaby Trampe vom Fachdienst Presse und Kultur der Stadt Beckum. „Ein tolles Projekt, das zu 100 Prozent vom Land gefördert wird.“ Drei Tage lang haben die Jugendlichen an verschiedenen Standorten unterschiedliche Choreographien eingeübt und per Videokamera aufgezeichnet.

„Was wir im Kasten haben, ist richtig gut“, verrät Kirsten, die mit der Arbeit der Gruppe zufrieden ist. „Am Anfang war das schon ein bisschen peinlich, sich vor der Kamera zu bewegen“, räumt Paula ein. „Doch später war es ganz normal.“ Jeder der sechs Jungfilmer und Nachwuchs-Schauspieler hatte zu Beginn so seine Schwierigkeiten, doch davon ist bei der Sichtung des Filmmaterials nichts zu sehen. Ob im Jahnstadion, im Foyer des Stadttheaters oder im Gebäude der VHS – überall ertönte in den vergangenen vier Tagen der „Happy Song“, und die Sechs setzten sich swingend und tanzend in Szene.

Auch Kursusleiter Isfort, der solche Projekte schon öfter begleitet hat, ist mit der Arbeit der Gruppe zufrieden. „Alle haben voll mitgezogen. Egal, ob vor oder hinter der Kamera“, sagt er. „Es ist schon erstaunlich, wie viel die Jugendlichen schon wussten und wie viele Ideen sie hatten.“ Weil das Wetter unter der Woche zum Teil richtig schlecht war, haben die Musikvideo-Produzenten viele Sequenzen im Haus der VHS abgedreht: im Gymnastikraum mit seiner Spiegelwand, in der Schulungsküche, im Klassenraum und auch auf der Toilette. „Aber keine Angst, es sind keine anrüchigen Bilder entstanden“, erklärt der Münsteraner.

Gestern hat sich die Gruppe darangemacht, aus den vielen Filmsequenzen ein Video zusammenzuschneiden, das bei You Tube im Internet erscheinen soll.

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