Hilfe in Ambulanz bei akuter Krankheit
Bild: Eggert
In besten Händen: Dr. Thomas Weber (l.) und Schwester Melanie Wegmann hatten am Samstag Notfalldienst in der chirurgischen Abteilung des St.-Elisabeth-Hospitals in Beckum und versorgten Melanies verletzten Arm.
Bild: Eggert

Es gab es zwei Möglichkeiten: die Fahrt zu einer der drei Notfallpraxen im Kreis Warendorf oder der Weg in die Ambulanz des St.-Elisabeth-Hospitals in Beckum.

Seit dem 1. Februar sind für den Kreis Warendorf die bis dahin üblichen Notdienste der niedergelassenen Ärzte neu organisiert. Die Kassenärztliche Vereinigung richtete an ihrer Stelle zentrale Notfallpraxen ein, die am St.-Franziskus-Hospital in Ahlen, am Marienhospital in Oelde und am Josephs-Hospital in Warendorf bestehen. So hätte sich für Melanie der Weg nach Ahlen oder Oelde angeboten.

Auf die zweite Möglichkeit wies am Samstag der Leiter der Chirurgie des St.-Elisabeth-Hospitals, Dr. Thomas Weber, ausdrücklich hin: „Unser Hospital ist ein Akutkrankenhaus. Das bedeutet, dass alle Abteilungen unseres Hauses eine Notfallambulanz haben. Sie sind an 365 Tagen 24 Stunden besetzt. Damit können wie vor der Neuordnung des hausärztlichen Notdienstes Patienten, die akut erkranken, die Ambulanz des Elisabeth-Hospitals aufsuchen und sich behandeln lassen.“

Maßgeblich ist allerdings, dass die Beschwerden akut auftreten. Immer dann, wenn man normalerweise mit Bagatellerkrankungen oder mit über längere Zeit andauernden Krankheitserscheinungen zum Hausarzt gehen würde, sollte man nicht diesen Notfalldienst in Anspruch nehmen. Aber in einem Notfall wie bei Melanie, deren Arm vielleicht gebrochen war, ist der Weg in die Ambulanz des Elisabeth-Hospitals die empfehlenswerte Alternative zur Notfallpraxis in Ahlen oder Oelde. Melanie jedenfalls war in Beckum in besten Händen.

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