Höxberg-Gespräch: Reise nach Namibia
Bild: Niedermeier
Grau in Grau: Zwei Elefanten und ein Nashorn scheinen in Namibia Freundschaft zu schließen. Ein Gefühl für den richtigen Moment und eine ausgefeilte Komposition machen Josef Niedermeiers Foto so besonders.
Bild: Niedermeier

In Worte zu fassen, was der Referent am Montagabend auf die Leinwand zauberte, erscheint nahezu unmöglich. Mit einer beeindruckenden Multivisionsshow sprach er nicht nur alle Sinne an, sondern gewährte zugleich einen einmaligen Einblick in die atemberaubende Wildnis und die faszinierende Kultur Namibias. Nicht umsonst hatte der Diplom-Biologe, Fachjournalist, Naturfotograf und Dokumentarfilmer seinem Vortrag den Titel „Namibia – Leben in extremer Landschaft“ gegeben.

Zweiter Besuch beim Höxberg-Gespräch

Noch kurz vor Beginn suchten Besucher in der Aula des Berufskolleg letzte freie Plätze. Wie vor acht Jahren, als Niedermeier zum ersten Mal in Beckum zu Gast war und über Ägypten referierte, stieß das Thema Reisen auf großes Interesse. Auf seine Frage, wer schon einmal in Namibia gewesen sei, schnellten überraschend viele Finger in die Höhe.

So intensiv wie Josef Niedermeier hatten aber sicherlich die wenigsten Namibia kennengelernt. Besonders deutlich wurde das bei ausdrucksstarken Porträts und Videosequenzen mit den Ureinwohnern, den Himbas im Kaokoveld. Niedermeier stellte nicht nur Fakten zusammen, sondern bereicherte seine Ausführungen mit persönlichen Begegnungen und Erfahrungen. Das Zusammenspiel von Tradition und Moderne wurde etwa deutlich, als er von der Reparatur einer Solarpumpe berichtete. Dank der technischen Kenntnisse seines Freundes überlebte eine Herde dürstender Rinder.

Unterlegt mit stimmungsvoller Musik rauschte ein ganzer Bilderbogen überwältigender Landschaftsaufnahmen an den Zuschauern vorbei. Nur zu überbieten von perfekt ausgeleuchteten Tieraufnahmen im berühmten Etosha-Nationalpark. Was blieb, war Begeisterung pur – wie angekündigt eben.

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