Hunderte Fans rocken beim Festival
Bild: O'Sullivan
Die „Awesome Scampis“ aus Bergkamen gewannen bereits einen Bandcontest und brillierten mit einer Mischung aus gutem Ska, Charme und Witz.
Bild: O'Sullivan

Am Freitagnachmittag ging es mit „Deux Harmonic“ los, gefolgt von „Fairytale“, „Master Splinter“, „The Colts“, „Victims of Prejudice“, „Motorjesus“ und „Born from Pain“. Am Samstag spielten „Psy in the Sky“, „Haltbar“, „Light those Eyes“, „Steeldrive”, „Nivo”, „Awesome Scampis”, „Rules of Engagement”, „Dampfmaschine” und „Mr Irish Bastard”.

Die etwa 20 Mitglieder vom Verein „Phoenix Open Air“, die das Spektakel ohne eigenen Gewinn organisierten, stellten erneut innerhalb kürzester Zeit ein gemütliches Festival auf die Beine, das wieder gut bei der Beckumer Jugend ankam. Auch besuchte eine beachtliche Anzahl an Musikfreunden aus der Umgebung das Naherholungsgebiet. „Trotz Regens ist viel Betrieb auf dem Campingplatz“, berichtete Organisationsmitglied Nicole Skibak. „Die Besucher haben trotzdem viel Spaß. Und das Spiel „Flunkyball“ ist auch im Matsch ziemlich witzig“, zog er eine positive Bilanz.

Mischung der Musikrichtungen

Beim Programm achtete das Team auf eine Mischung der Musikrichtungen und lud neben hiesigen Bands auch überregionale Musikgruppen ein. Die ersten im Tagesprogramm waren noch Neulinge im Musikbusiness. „Damit wollen wir Newcomer fördern“, erklärte Nicole Skibak. „So haben sie die Gelegenheit, vor Publikum zu spielen.“ Für Nicole ist es das erste Jahr im Festivalteam. Die 18-Jährige schätzt die gute Stimmung unter den Besuchern und „unter Kollegen“. Sie wohnt zwar in Beckum, zeltete aber trotzdem auf dem Phönixgelände. „Die Frage ist, ob man dann zum Schlafen kommt“, meinte Nicole lachend. „Aber so bekomme ich am meisten mit und bin vor Ort. Es ist viel Arbeit, die wir uns hier machen, aber der Spaß ist die allerbeste Motivation“, meinte sie.

Außer Nicole Skibak und den anderen Mitgliedern vom Verein „Phoenix Open Air“ waren viele freiwillige Helfer vor Ort. „Jeder kann etwas, was wir hier brauchen können – ob Handwerker ist oder Student.“ Ein Dank der Veranstalter galt vor allem den Helfern des Vereins „Musikkultur.“ aus Wadersloh/Liesborn sowie der Sparkasse Beckum-Wadersloh und dem Autohaus Zumbült, die das unterhaltsame Festival finanziell unterstützten.

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