Jiji Vattapparambil ist neuer Kaplan
Beim Kennenlernabend im Pfarrheim St. Stephanus: (v. l.) Propst Rainer B. Irmgedruth, Kaplan Jiji Vattapparambil, Pater Siju Thottamkara Joseph sowie Renate Patzelt und Franz-Josef Schüttler vom Vorstand des Pfarreirats

Das Kreuz ist ein Symbol, das ob der Grausamkeiten, die damit verbunden werden, für Diskussionsstoff sorgt, aber in erster Linie ein Hoffnungsträger ist, wie die Gemeinde den Worten des Kaplans entnehmen konnte.

Im Anschluss an die Messe ging es dann hinüber ins Pfarrheim St. Stephanus zum Kennenlernen. Ein sympathischer junger Geistlicher begrüßte seine Gäste dort per Handschlag. Auch mit Umarmungen sparte der im Paulus-Dom zu Münster geweihte Priester nicht. Pfingstmontag hatte er seine feierliche Primiz in der Norbertkirche in Coerde gefeiert. In hervorragendem Deutsch hatte er seine Messe in der Propsteikirche St. Stephanus gehalten.

Dass er eine sehr soziale Ader habe, sehr aufgeschlossen sei, bescheinigte ihm Rainer B. Irmgedruth im „Glocke-Gespräch“. Während seiner kurzen Ansprache berichtete der Propst, dass Jiji Vattapparambil vor Dienstbeginn in Begleitung von Kollegen seine Heimat besucht habe. Viereinhalb Jahre sei er nicht mehr zu Hause gewesen. Zukünftig wolle Jiji Vattapparambil seinen Urlaub in Indien dann verbringen, wenn es in Deutschland kalt sei. Dass er selbstverständlich bis Karneval zurückgekehrt sein müsse, wenn er Beckumer werden wolle, scherzte der Propst und sorgte für amüsante Minuten.

Geduld sei nun angebracht, schon in Anbetracht der vielen neuen Gesichter und Namen, das wisse er noch aus seinen eigenen Anfängen in Beckum. Die sei zwar nicht unbedingt seine eigene Stärke, aber er arbeite daran, erklärte der Propst mit einem Augenzwinkern, bevor es zum gemütlichen Teil überging.

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