KFD Beckum feiert ausgelassen Karneval
Bilder: Giebat
Stimmungsvoll: Für musikalische Unterhaltung zeichneten die Waschweiber mit alten und neuen Liedern beim KFD-Karneval in Beckum verantwortlich.
Bilder: Giebat

Sie wurden mit einem nicht unbedingt nur weiblichen Problem konfrontiert: „Immer wieder macht es klick, ich bin zu dick“, stellte Annette Görsch fest. Das bunt kostümierte Publikum zeigte sich davon unbeeindruckt und stärkte sich mit Kaffee und Kuchen. Das war auch nötig. Denn nach der Pause folgten immerhin gut dreieinhalb Stunden stimmungsvolles Programm im Kolpinghaus-Saal.

Ballett nur für die Hände zeigten die Mitglieder einer Gruppe, die den Zuschauern beim Cup-Song rhythmische Klänge und Bewegungen präsentierten. Zahlreiche Probleme wurden von nun an in der Bar gewälzt: Eins entstand, weil eine Schildkröte als interaktiver Geldautomat tätig wurde. Probleme macht es auch, wenn abends der Fernseher streikt. Da wusste auch Propst Irmgedruth in der für ihn ungewohnten Rolle des Familienvaters keine Lösung.

Ungleichbehandlung im Krankenhaus schuf einen Zwist, weil sich ein Patient benachteiligt fühlte. Ein sprachliches Problem schließlich hatten Papagei und Lehrmeister bei einem Verwirrspiel, bei dem selbst dem Publikum der Kopf rauchte. Mechthild Kellermann enthüllte dagegen ohne Probleme die geheimen Gedanken einer nicht so ganz konzentrierten Kirchgängerin während des Hochamts. Der liebe Gott wird ihr das verzeihen. Denn den Ablauf des Hochamts konnte sie routiniert nebenher noch mitverfolgen.

In der Bar wurde auch unter Schwarzlicht getanzt. Die fünf Tänzerinnen hinter ihren gespenstisch weißen Masken fanden sich in der dunklen Atmosphäre gekonnt zurecht.

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