KFD-Karneval begeistert 300 Närrinnen
Märchenhaft ging es beim KFD-Karneval zu.

Und mottogetreu betrat der Elferrat – bestehend aus zehn Zwerginnen und einem Schneewittchen – den Kolpinghaussaal. Die rund 300 gut gelaunten Karnevalistinnen und vier männliche Narren fieberten einem mehrstündigen unterhaltsamen Bühnenprogramm entgegen.

Gleich mit dem ersten Sketch „Die Pizzabestellung“ mit aktuellem Bezug zum Thema Datenüberwachung hatten Agnes Buschhoff und Gisela Küting die Lacher auf ihrer Seite. Nach einer Kaffeepause folgten weitere Darbietungen wie „Bauschmerzen“, „Aschenputtel“ oder „Der Barbesuch“. Melodien aus dem Schlagerhimmel gab es bei der „Heino-Show“ auf die Ohren. Endgültig die Lachmuskeln der Närrinnen strapazierten Mechthild Kellermann, Urgestein des KFD-Karnevals, und Agnes Spiekermann mit ihrer Darbietung „Die Bank“. Kopfsalat in der Socke schleudern, sich das Gesicht mit Mehl einreiben und Butterbrot schmieren – das waren nur drei der Bühnenaktionen, die den Sitzungsgästen die Lachtränen in die Augen trieben.

Nach „Roboter Günther“, der sich mehr oder weniger mit Fernbedienung steuern ließ, betraten die „Drei Schlawiner“ die Bühne. „Nimm ein Beckumer Mädchen, sei gescheit, denn die Beckumer Mädchen sind für die Ewigkeit“, lautete eine wiederkehrende Empfehlung. Der Auftritt kam so gut an, dass die drei die Bühne erst nach der dritten Zugabe wieder verließen.

Einmal mehr begeistern konnte Propst Rainer B. Irmgedruth die anwesenden Damen mit seiner Büttenrede als Nachtwächter. Meinungsstark und unterhaltsam leitete er seine Reime standesgemäß mit dem Aufruf „Hört ihr Leut’ und lasst euch sagen“ ein. Und das stets mit aktuellem Beckumer Bezug. Die Funkengarde der KG „Außer Rand und Band“ brachte tänzerischen Schwung in den Saal, „Die Beckumer Waschweiber“ traten auf und Mechthild Kellermann stieg in die Bütt, bevor die Karnevalistinnen im Saal der Besuch von Stadtprinz Richard II. (Niehaus) und dessen Gefolge erwartete.

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