Karl-Heinz-Buhne-Platz ist eingeweiht
Der Blick von oben offenbart den Reiz der neuen Platzanlage. Zur Einweihung musizierte unter anderem die Big Band der Musikschule unter Leitung von Christian Kappe (im Hintergrund).

Im Rahmen einer Feierstunde wurde die kleine Platzanlage zwischen Kettelerstraße und Im Soestkamp am Freitagnachmittag ihrer Bestimmung übergeben. Neben vielen Menschen, die an der Gestaltung beteiligt waren, begrüßte Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann Christine Buhne, Tochter des bereits vor 17 Jahren verstorbenen Namensgebers.

Drei Jahrzehnte musikalisches Leben gestaltet

Dessen Wirken als Pädagoge, vor allem aber als Gestalter des musikalischen Lebens am AMG für mehr als drei Jahrzehnte von 1961 bis 1994 würdigte Strothmann ausdrücklich, bevor er gemeinsam mit Bauunternehmer Jörg Rottmann von der ausführenden Firma zur Schere griff und das Flatterband am östlichen Wegende durchschnitt. Auf der gegenüberliegenden Platzseite tat Christine Buhne den symbolischen Schnitt, um Strothmann auf der stilisierten Klaviatur entgegenzugehen und in der Platzmitte einen Blumenstrauß in Empfang zu nehmen.

„Ich bin überwältigt von dieser wunderbaren Idee“, erklärte Karl-Heinz Buhnes Tochter sichtlich bewegt. Nicht nur an die anwesenden Musiker, sondern an sämtliche erschienenen Nachbarn, Politiker, Verwaltungsmitarbeiter, Schüler und Lehrer richtete sie die Aufforderung, die gleichzeitig Lebensmotto ihres Vaters war: „Keep swingin’!“. Der frühere CDU-Ratsfraktionschef Werner Knepper erinnerte am Rande der Feierstunde daran, dass die Idee zur Benennung des Platzes von seinem früheren Fraktionskollegen Thomas Reinkemeier stammte. Dessen lobenswerte Anregung sei damals auf breite Zustimmung gestoßen.

Schüler liefern Gestaltungsideen

Die Geschichte der Platzgestaltung rief Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann den Gästen des Einweihungsfestakts am Karl-Heinz-Buhne-Platz in Erinnerung. Ausgangspunkt war ein Ideenwettbewerb in der Kinderpflegeklasse des benachbarten Berufskollegs. Dilara Satilmis, Rahime Cetik, Kristin Lipka und Regina Voth hatten 2015 zusammen mit Shirley-Jane Gates die ersten Plätze belegt. Die Würdigung des Namensgebers und die Schaffung von Aufenthaltsqualität waren die Aufgabe. Ihre Ideen, wie zum Beispiel der Klaviatur-Weg und der zentrale Stern in Anlehnung an den „Walk of Fame“, wurden in der Platzgestaltung teilweise verwirklicht.

Strothmann erinnerte auch daran, dass die Gestaltung des Platzes den Schlusspunkt unter die Sanierung der umliegenden Straßen Im Soestkamp, Brinkmannstraße und Kettelerstraße gesetzt hat. Der Bürgermeister dankte den erschienenen Anwohnern für ihre Geduld während der jahrelangen Bauphase, die sich aufgrund von Schadstofffunden im Boden länger hinausgezögert hatte als ursprünglich vorgesehen.

SOCIAL BOOKMARKS