Karneval – der Lebens(t)raum für Jecken
Bild: Biefang
Eine Augenweide waren die Stadtelferratsfrauen. Sie grüßten gestern beim Beckumer Weiberumzug gut gelaunt in die Menge und bekamen viel Beifall.
Bild: Biefang

Wenn der Weiberumzug sich durch die Püttstadt schlängelt, hat miese Laune keine Chance, hat der Klimawandel keinen Platz. Der ist an Weiberfastnacht in Beckum kein Thema. Denn die „Frauen for future“ haben alles im Griff. Sie stehen sogar mächtig unter Spannung. Da passt es wie die Faust aufs Auge, dass einige Närrinnen mit emissionsfreien, pinken Rollern vorfahren. Die wirbeln immerhin kein schädliches Treibhausgas in die Luft. Nein, die Fahrerinnen werfen lieber süße Leckereien in die Menge. Da ist das Drehen einer Extra-Runde unbedenklich. Damit die Bienen wieder ein Zuhause finden, haben sich einige Frauen als bunte Blumenwiesen verkleidet, und machen klar: „Beckum blüht auf“. Sollte der kommende Sommer dann doch zu heiß werden, können die Gießkannen Abhilfe schaffen.

Es regnet Konfetti

Auch die Gewitter- und Schneewolken führen an Karneval nichts Böses im Schilde. Und wenn die echten Wolken am Himmel mal aufbrechen und Regen auf die Jecken am Straßenrand hinabschicken, kontern die närrischen Weiber einfach mit buntem Konfetti. Wenn das nicht reicht, muss eben der Regenschirm herhalten. Den haben zum Beispiel die Gardetänzerinnen der KG „Außer Rand und Band“ gleich mit im Gepäck – sicher ist sicher. Schirme sind bei vielen Gruppen ein unverzichtbares Accessoires, besonders wenn sie beleuchtet sind – ein absoluter Blickfang.

Selbst ist die Frau

Eigentlich ist Kater Rumskedi im Karneval nicht wegzudenken. Aber an Weiberfastnacht können die Närrinnen einmal auf ihn verzichten. Denn die weißen Miezen sind auch ganz ohne ihren prominenten Artgenossen echte Hingucker. Wie sagt man so schön: selbst ist die Frau.

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