Kinder nehmen  neue Räume in Beschlag
Bild: Zwehn
Nach dem Umbau ist der Betrieb im Kindergarten St. Stephanus wieder aufgenommen worden. Darüber freuen sich Kindergartenkinder und (hinten v. l.) Propst Johannes Mecking, Dr. Rudolf Grothues, Mechthild Kischel und Franz-Josef Schüttler.
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Spielen, Entdecken und Spaß haben heißt es jetzt in neuen Räumen, die keine Wünsche für den Nachwuchs und die Angestellten offen lassen. So wurde beispielsweise aus einem ehemaligen Waschraum ein neuer Schlafraum für die unter dreijährigen Kinder. Sämtliche Fußböden wurden ausgebaut, viele Abstellräume für das Zubehör sind entstanden, und der Personalraum ist nicht wiederzuerkennen.

Kindergartenleiterin Mechtild Kischel brachte es auf den Punkt: „Wir fühlen uns hier richtig wohl“. Die Komplettsanierung hat Nerven und Arbeitskraft gekostet und allen Beteiligten Einiges abverlangt. Besonders die Erzieherinnen standen hier in der Verantwortung. Ihnen galt ein ganz besonderer Dank seitens Leiterin und Trägerschaft.

„Die angefallen Baukosten schlugen mit 175 000 Euro zu Buche, davon wurden 90 Prozent durch einen Zuschuss des Landes finanziert“, berichtete Architekt Franz-Josef Schüttler. Er freute sich, dass trotz Schwierigkeiten und Zeitdruck alles zur Zufriedenheit fertiggestellt worden ist. Der Stellvertretende Bürgermeister Dr. Rudolf Grothues hatte Praktisches im Gepäck: Mit einem neuen Globus können die Sprösslinge gleich die ganze Welt entdecken. Außerdem erinnerte sich Grothues daran, dass er als Steppke selbst vor vielen Jahren diesen Kindergarten besucht habe. „Damals hatten wir gar nicht so viel Spielzeug, und die Erzieherinnen waren Nonnen“, blickte er zurück.

Im Anschluss segnete Propst Johannes Mecking die neuen Räume. Auch er freute sich, dass der Kindergarten eine enorme Aufwertung erfahren habe. Und welches Lied passt besser zu so einer Einweihung wie das von den „fleißigen Handwerkern“? Die Kleinen waren eifrig gestikulierend bei der Sache. Im Anschluss hieß es „Vorhang auf“ zur Besichtigung der neuen Räume. Hier standen Spiel und Spaß im Vordergrund, denn jetzt haben nicht mehr die Handwerker, sondern wieder die Kinder das Sagen.

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