Kinder sind der Natur auf der Spur
Bild: Krogmeier
Auf dem Pirschpfad haben (v. l.) Nils Köhler, Aliya Taverna, Katharina Diethard und Julian Diethard den Fuchs im Gebüsch entdeckt.
Bild: Krogmeier

Die 323 Kinder aus den sechs Beckumer Grundschulen lernen zugleich viel über die Bäume und Pflanzen des Waldes, erfahren Wissenswertes über die Arbeit des Hegerings und die Jagd.

Zwei Tage lang steht der Wald rund um den Beckumer Höxberg ganz im Zeichen der Waldjugendspiele, zu denen auch in diesem Jahr der Forstbetriebsbezirk Beckum des Regionalforstamts Münsterland und der Hegering Beckum gemeinsam eingeladen haben. Bei angenehmem Wetter macht den Mädchen und Jungen dieser besondere Erlebnistag im Wald sichtlich Spaß. Der Nachwuchs hat die sonst gewohnten Schulräume gegen ein grünes Klassenzimmer eingetauscht.

Die Kinder sind an diesem Tag der Natur auf der Spur und lösen gemeinsam mit ihren vom Hegering Beckum gestellten Paten an sieben Stationen die gestellten Aufgaben rund um die Tiere und Pflanzen des Waldes. Zu dieser Aktion haben zuvor Joachim Fricke vom Landesbetrieb Wald und Holz NRW und Ulrich Kröger, Leiter des Hegerings Beckum, die kleinen Gäste begrüßt.

Mit einem Arbeitsheft ausgestattet machen sich die Schüler in kleinen Gruppen auf die Pirsch und lösen die gestellten Aufgaben mit Bravour. Und das Lernen macht Spaß in dieser ungewöhnlichen Schulstunde, nach der sich die Kinder mit einer Bratwurst vom Grill stärken können.

Tiere auf der Pirsch entdecken

Der Ruf von Eichelhäher und Kuckuck schallt durch den Wald. Gemeinsam mit ihrem Begleiter aus den Reihen des Hegerings lauschen die Kinder bei den Waldjugendspielen den Stimmen des Waldes und schreiben die Lösungen auf ihren ersten Arbeitsbogen. Weiter geht es auf die Pirsch, und im Wald entdecken die kleinen Naturforscher Tiere wie Iltis, Mäusebussard oder Hermelin.

Tastvermögen ist an der nächsten Station gefragt. Hier befühlen die Mädchen und Jungen Dinge wie Felle, Eicheln, Schneckenhäuser oder Tannenzapfen. Beim Jagdhornblasen erfahren die Teilnehmer nicht nur Wissenswertes über die Jagdsignale, sie dürfen sich sogar selbst beim Blasen eines Jagdhorns beweisen. Zielsicherheit ist schließlich beim Zapfenwerfen gefragt.

Welcher Ast stammt von einer Rotbuche oder Eiche? Wie sehen Feldahorn und Fichte aus? Diese Fragen müssen die Kinder bei einem Baumquiz beantworten. Und schließlich lernen sie die Gefährten des Jägers kennen. Hunde aus fünf Rassen werden vorgestellt. Und dass die Mädchen und Jungen davon begeistert sind, versteht sich von selbst.

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