Kita St. Nikolaus zum Jubiläum verjüngt
Grund zur Freude über den erfolgreich abgeschlossenen Umbau des Kindergartens St. Nikolaus haben (hinten v. l.) Pastor Bruno Suren, Rita Hunke, Willy Portmann, Detlef Hellmann, Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann und der Vorsitzende des Fördervereins, Thomas Richter.

 Die katholische Einrichtung vis-á-vis der Eichendorffschule wurde rund um modernisiert und unter der Regie des Architekten Detlef Hellmann von 459 auf 693 Quadratmeter erweitert. Insbesondere den Bedürfnissen der unter Dreijährigen wurde damit Rechnung getragen. Während eines Festakts in der Turnhalle feierten Kinder, Eltern, Erzieherinnen und zahlreiche Ehrengäste am Samstag gemeinsam das Jubiläum und den erfolgreich abgeschlossenen Umbau. Auch die Männer der ersten Stunde, Willy Portmann, damals für die Finanzen zuständig, und der ehemalige Pastor der Pfarrgemeinde St. Martin, Bruno Suren, der die Neubauarbeiten vor vier Jahrzehnten begleitet hatte, gehörten zu den Gratulanten. Suren erinnerte an die widrigen Umstände, unter denen die Einrichtung gebaut worden war. Es sei eine großartige Konzeption gewesen, die immerhin 40 Jahre gehalten habe, lobte Suren die Leistung des damaligen Architekten Karl-Heinz Hellmann und der Firma Knipping, die seinerzeit ein Jahr auf ihr Geld wartete. „Gott sei Dank, dass wir soweit sind“, brachte Propst Rainer B. Irmgedruth zum Ausdruck, welcher Geduld es bedurfte, neben dem regulären Kindergartenbetrieb drei Bauabschnitte über die Runden gebracht zu haben. Die Glückwünsche von Rat und Verwaltung überbrachte Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann, der Geschenke für Laufanfänger im Gepäck hatte. Ohne ein „Präsent“ für die Kinder wollte auch Architekt Detlef Hellmann sein Projekt nicht beschreiben und bedankte sich dafür, dass alle die Nerven behalten hätten. Er schenkte den Kleinen vergnügliche Minuten mit dem Zauberer und Ballonkünstler Frank Boss aus Anlass der Einweihung der neuen Räume. Grußworte an die Anwesenden hielten zudem Elternsprecherin Yvonne Fietz und der Vorsitzende des jungen Kita-Fördervereins, Thomas Richter. Nach der Segnung der neuen Räume durch Propst Rainer B. Irmgedruth ging man zum gemütlichen Teil über. Für viel Vergnügen sorgten die Eltern aus der 17 Jahre alten Theatergruppe der Einrichtung mit dem Stück „Leo Lausemann sagt nicht die Wahrheit“ während des Tages der offenen Tür, den zahlreiche Interessierte zum Anlass nahmen, um einen Blick in das „Schmuckkästchen“ zu werfen.

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