Kneipenfestival: Neun Mal volles Haus
„The Sixties“ ließen im Gasthaus Stiefel Jürgens alte Zeiten wiederaufleben.

 „Wir Fünf kommen seit über 20 Jahren aus Hameln zum Beckumer Karneval. Unsere Sehnsucht nach Beckum war so groß, dass wir nun schon zum Kneipenfestival wiedergekommen sind“, schwärmte ein Besucher und sang das nächste Lied gemeinsam mit seinen vier Freuden mit. Mit Unterstützung von Sponsoren hatte der Hotelier- und Wirteverein für ein gastfreundliches Beckum zu diesem Kneipenfestival eingeladen.

 Und der Einsatz lohnte sich einmal mehr. Alle Gaststätten waren gut besucht. Karin Burtzlaff befand stellvertretend für viele Besucher: „Wir hören uns erst mehrere Bands an, um dann dort zu bleiben, wo die Musik gespielt wird, die uns am besten gefällt“. So war im „Pulverschoppen“ echte Westernmusik von „The Country Boys“ aus Dortmund zu hören. Im „Pütt“ interpretierten „Wohnzimmer-Soul“ Hits aus Soul, Pop und Rock. Marc C. Tecklenborg feierte dort seinen Gitarristen Jerry Hovel: „Er hat Hey Baba schon gespielt, da gab es DJ Ötzi noch gar nicht“. Im Bistro Renaissance boten „Rockfools“ handgemachten und ehrlichen Rock.

Bei „Kliewe“ ließ mit „3-Pac“ die „Neue Deutsche Welle“ grüßen. In der Café-Bar Mythos sorgte „Magpie“ für Rockssongs made in Beckum. Beat-Oldies vom Feinsten boten derweils die „Sixties“ im Gasthaus Stiefel Jürgens. Sie ließen Bands wie die „Beatles“ oder die „Rolling Stones“ akustisch wieder auferstehen. Im Kolpinghaus sorgten „The Sharks“ mit Coverhits für Partystimmung und bei „Drei Kronen, Topp“ spielten die „Rockin‘ Rebels“ Rock and Soul. Inspirert von den Hits der 60er- und 70er- Jahren spielten im Hotel Samson „Jeans and More“ auf. Akustik-Gitarren, Bass und Percussion sorgten für einen tollen Sound.

So war bei diesem Kneipenfestival, das zu einer festen Größe im Beckumer Veranstaltungskalender geworden ist, sicher für jeden Musikgeschmack etwas dabei. Und die vielen begeisterten Besucher waren sich einig, im nächsten Jahr wieder dabei sein zu wollen. Zum großen Erfolg des Kneipenfestivals tragen nicht zuletzt die kurzen Fußwege zu den beteiligten Gaststätten bei.

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