Konzept für Intensivstation überzeugt
Bild: Biefang
Stolz auf das Zertifikat sind die Mitarbeiter auf der Intensivstation. Die Angehörigenfreundlichkeit spielt für die Genesung eines Patienten eine große Rolle. Das Bild zeigt (v. l.) Jenny Lange, Praktikantin im Qualitätsmanagement (QM), Petra Schidlowski, Bereichsleitung Pflege auf der Intensivstation, Pflegefachleiter Thomas Gössling, Michaela Ochsenfeld, Leiterin QM, und Dr. Margitta Hang, Oberärztin Anästhesie und Intensivmedizin.
Bild: Biefang

Gerade auf der Intensivstation können Angehörige einen wichtigen Beitrag zur schnelleren Genesung des Patienten leisten. Das St.-Elisabeth-Hospital orientiert sich daher verstärkt an den Bedürfnissen der Angehörigen und hat dafür von der Stiftung Pflege erneut das Zertifikat „Angehörigenfreundliche Intensivstation“ erhalten. „Dass auf Intensivstationen die Angehörigen jederzeit willkommen sind, ist eine Grundvoraussetzung dafür, den Angehörigen als Teil des therapeutischen Konzeptes für den Intensivpatienten zu integrieren“, erklärte der Pflegefachleiter der Intensivstation, Thomas Gössling. Familien und Freunde leisten emotionalen Beistand und geben dem Patienten das wichtige Gefühl, dass sich jemand kümmert.

Gefühl von Geborgenheit vermitteln

„Wir freuen uns, dass unsere Intensivstation als ,Angehörigenfreundliche Intensivstation‘ zertifiziert wurde“, erklärte die Leiterin des Qualitätsmanagements, Michaela Ochsenfeld. Ein Besuch ist in Absprache mit dem zuständigen pflegerischen oder ärztlichen Personal jederzeit möglich. Damit die Patienten der Intensivstation besser entspannen können, wurde außerdem in den Zimmern ein Raumkonzept umgesetzt, das den schwerkranken Menschen ein Gefühl von Geborgenheit vermittelt und Ängste abbaut. Der Blick der Patienten fällt auf großformatige Bilder unter der Decke und an den Wänden. Die Naturaufnahmen sollen in der nervenaufreibenden Zeit im Krankenhaus beruhigen. „Alles Motive, die eine gewisse Weite bieten und dazu anregen, den Blick schweifen zu lassen und zu entspannen“, erklärt Dr. Margitta Hang, Oberärztin Anästhesie und Intensivmedizin.

Acht Betten stehen auf der Intensivstation in Beckum zur Verfügung – verteilt auf vier Einzel- und zwei Doppelzimmer. 25 Mitarbeiter kümmern sich um das Wohl der Patienten.

SOCIAL BOOKMARKS