Konzernumbau: Polysius nicht  betroffen
Dr. Detlev Rose, Vorstandsvorsitzender der Polysius AG Neubeckum.

Wie berichtet, hatte ThyssenKrupp Ende vergangener Woche einen massiven Umbau angekündigt. Unter anderem stehen die Edelstahl-Sparte und Teile des Auto-Zuliefergeschäfts zur Disposition.

Hintergrund der geplanten Unternehmensverkäufe, so erläuterte auch der Polysius-Vorstand, sei die Erfordernis, die Schulden des Konzerns zurückzuführen und der Wunsch, in zukunftsträchtige Geschäftsfelder zu investieren. „Der Anlagenbau und somit auch Polysius wird hierbei als Unternehmen mit guten Zukunftschancen gesehen. Daher erwarten wir auch, dass Polysius von den geplanten Investitionen beim Konzernumbau profitieren wird“, sagte Rose und zeigte sich für sein Unternehmen zuversichtlich.

Wie die angekündigten Maßnahmen zur Steuerung der operativen Unternehmen im Tagesgeschäft umgesetzt werden, ist laut Rose zur Zeit noch nicht abschließend absehbar. „Wir gehen davon aus, dass die entsprechenden Maßnahmen – wie auch in der Vergangenheit – gemeinsam zwischen Konzernzentrale und operativen Unternehmen erarbeitet werden“, erklärte der Vorstandschef abschließend.

Die Polysius AG baut Anlagen und Maschinen für die Zement- und Mineral-Industrie.

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