Kranwagen brennt: Eine Million Schaden
Bild: Krogmeier
Ein Sachschaden in Höhe von rund einer Million Euro ist beim Brand eines Kranwagens auf der Autobahn bei Beckum entstanden. Das in voller Ausdehnung brennende Fahrzeug konnte von der Feuerwehr nicht mehr gerettet werden.
Bild: Krogmeier

Der entstandene Sachschaden dürfte rund eine Million Euro betragen. Kurz nach 1 Uhr ging in der Nacht zum Dienstag der Brandalarm bei der Beckumer Feuerwehr ein. Die Wehr rückte sofort mit 40 Mann und neun Fahrzeugen aus den Löschzügen Beckum und Neubeckum zur Autobahn aus. Schon beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das schwere Gefährt in hellen Flammen. Zu retten gab es da für die Feuerwehr nichts mehr.

Am frühen Dienstagmorgen um 1.09 Uhr fuhr der Fahrer mit dem Kranwagen auf der A 2 in Fahrtrichtung Hannover. Etwa 300 Meter vor der Abfahrt Beckum geriet das fast 70 Tonnen schwere Fahrzeug aus bisher ungeklärter Ursache in Brand. Der Fahrer konnte sich unverletzt aus dem Kranwagen retten, er kam mit dem Schrecken davon. Nichts mehr zu retten gab es hingegen am Fahrzeug.

Obwohl die Einsatzkräfte sofort die Löscharbeiten aufnahmen, hatten sie gegen das lichterloh brennende Hydrauliköl und den in Flammen stehenden Dieselkraftstoff keine Chance. Mit zwei Schaumrohren rückten die Einsatzkräfte unter der Leitung von Ralf Spiekermann vor, wobei zehn Mann unter schwerem Atemschutz arbeiteten. Der Lkw brannte trotz aller Löschbemühungen vollständig aus.

Während der Löscharbeiten musste die Autobahn voll für den Verkehr gesperrt werden. Erst um 3.45 Uhr konnte diese Sperrung wieder aufgehoben werden. Der Stau erreichte eine Länge von bis zu vier Kilometern. Am Dienstagvormittag musste die Feuerwehr noch einmal zur Autobahn zu Nachlöscharbeiten ausrücken. Vier Mann waren mit einem Löschfahrzeug vor Ort.

Dienstag Abend steht die Bergung des Kranwagens an. Dazu müssen ab etwa 18.30 Uhr noch einmal zwei Spuren der Autobahn für den Verkehr gesperrt werden.

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