Kulturinitiative setzt Ausrufezeichen
Bild: Grünebaum
Das Bewilligungsschreiben des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe ist eingetroffen. Jetzt stellten (v. l.) Karin Burtzlaff, Ludger Bals und Hubertus Ruhmann Pläne für die Umsetzung des Projektes „Wir! Machen Kultur! Direkt!“ vor. Dazu gehört der Aufbau eines Jugendkulturfestivals. Die Beachtung der Aspekte der Inklusion wird bei allen Projekten vorausgesetzt.
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Möglich ist dies dank eines Bewilligungsschreibens des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, das eine gute Nachricht verkündet. Knapp 39 000 Euro erhält Filou für die Zeit vom 8. Mai 2014 bis zum 31. Mai 2015 zur Durchführung des Projektes. Einen entsprechenden Antrag hatte Filou mit der Bitte um Unterstützung an das Land gerichtet („Die Glocke“ berichtete).

15 Prozent der ermittelten förderfähigen Kosten in Höhe von 45 756 Euro muss Filou selber stemmen. Vorsitzende Karin Burtzlaff verriet jetzt, was genau mit dem Geld gemacht werden soll und was das Besondere an dem Projekt ist. Eins schickt sie dabei vorweg: „Vielfältig ist das Programm, das jungen Menschen Kultur in allen Formen näher bringen soll.“

Die Mittel sind im Bescheid als „Sach- und/oder Personalkosten“ bezeichnet. Der Berechnung der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben wurden unter anderem die Aufwendungen für eine halbe Personalstelle zugrunde gelegt. Im Konzept gehen von einer Koordinierungsstelle mehrere Zweige in verschiedene Richtungen. Ein Pfeil führt zu einem „Jugend-Kultur-Forum“, in dem ein Informationsaustausch über Angebote verortet ist und über neue Pläne beraten wird. Auf der anderen Seite steht das „Netzwerk Kinder- und Jugendkultur Beckum“. Dort wird der Bedarf ermittelt und die Entwicklung neuer Angebote vorangetrieben.

Zur praktischen Arbeit gehen eine Jugendredaktion und mehrere Arbeitsgemeinschaften über. Von der Bühnenidee bis zur Inszenierung helfen sich die Gruppenmitglieder mit dem Ziel, etwas auf die Bühne zu bringen. Stichwort Bühne: Auf dieser stehen am 30. Oktober Poetry-Slammer im kleinen Saal. Nach den Sommerferien starten Workshops, für die sich Interessierte anmelden können. Zur Steuerungsgruppe des Gesamtprojekts gehört neben Filou auch die Stadt Beckum.

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