Kunstrasenplatz voll im Zeitplan
Bild: Krogmeier
Die Großbaustelle auf dem Sportplatz in Vellern präsentieren hier (v. l.) Klaus Vatterodt, Vorsitzender des Sportvereins Rot-Weiß Vellern, und Christian Eickmeyer von der Firma Heiler.
Bild: Krogmeier

 „Die Arbeiten liegen sehr gut im Zeitplan“, zog  Brigitte Janz, Leiterin des Fachbereichs Bauverwaltung, Tiefbau und Umwelt bei der Stadt Beckum, im Gespräch mit der „Glocke“ eine erfreuliche Zwischenbilanz. Wenn das Projekt weiterhin so reibungslos abläuft, dann steht der für Mitte Oktober geplanten Fertigstellung des Kunstrasenplatzes nichts mehr im Weg.

Zurzeit sind die Arbeiter damit beschäftigt, die notwendigen Vorarbeiten zu erledigen. Der Unterbau für die Spielfläche wird erstellt, die Pflasterungen rund um den Platz verlegt, die für die spätere Entwässerung benötigten Rinnen werden gesetzt. Noch etwa 14 Tage wird das in Anspruch nehmen. Anschließend muss zunächst eine Filterschicht, danach die Schotter- und schließlich eine Elastikschicht aufgebracht werden.

Geplant ist, dass Mitte September das Granulat aufgetragen wird, ehe die Kunstrasenflächen ausgerollt und verlegt werden. „Wichtig ist, dass wir für diese Arbeiten einige Tage trockenes Wetter haben“, führte Janz weiter aus. Zudem benötige man Temperaturen, die auch in den Nächten nicht unter die Null-Grad-Marke absinken.

Verein aktiv beteiligt

Der Neubau des Kunstrasenplatzes in Vellern wird Kosten in Höhe von rund 478 000 Euro verursachen. „Wir liegen zurzeit sehr gut in diesem Budget“, machte Brigitte Janz deutlich. Großen Anteil daran hat auch der Sportverein Rot-Weiß Vellern, dessen ehrenamtliche Helfer beachtliche Eigenleistungen erbringen. Vom Abräumen des Mutterbodens auf dem alten Rasenplatz bis hin zu Pflasterungsarbeiten legen sich die Vereinsmitglieder um den Vorsitzenden Klaus Vatterodt ganz kräftig ins Zeug. „Die Zusammenarbeit mit dem Verein funktioniert sehr gut“, stellte Janz fest. Nur so sei der Neubau des Kunstrasenplatzes im Ortsteil Vellern zu stanzen.

Unter anderem wurden mit Einsatz der heimischen Landwirte im Rahmen einer Trecker-Aktion mehr als 3000 Kubikmeter Mutterboden vom alten Platz abgefahren. Die Umzäunungen samt Betonpfosten wurden entfernt. Zudem gilt es für den Verein noch, rund 700 Quadratmeter Pflasterung zu verlegen. Die Eigenleistungen summen sich auf rund 40 000 Euro auf.

Für die Planung und Bauleitung zeichnet übrigens das Büro Brinkmann & Deppen aus Sassenberg verantwortlich. Die Arbeiten sowohl in Sachen Tiefbau als auch bei der Herstellung des Kunstrasenplatzes werden von der Bielefelder Firma Heiler abgewickelt. Für das Unternehmen hat Christian Eickmeyer die Bauleitung übernommen

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