La-Le-Lu, beim Umzug schauen alle zu
Bild: Grünebaum
Drei Tipps hatten die Organisatorinnen gegeben. Jetzt lüfteten sie das Geheimnis um ihr Kostüm. Das Bild zeigt (v. l.) Karin Burtzlaff, Regina Everke und Eva Gerke.
Bild: Grünebaum

Im Gegenteil: Hunderte Narren säumten die Straßen in Beckums Innenstadt und wurden einmal mehr von den farbenfrohen Kostümen und kreativen Ideen der gut gelaunten Gruppen überrascht. Allen voran die drei Organisatorinnen, Karin Burtzlaff, Eva Gerke und Regina Everke. Sie bildeten nicht nur ein famoses Trio, sondern stellten auch zusammen den Mann im Mond dar. Ob die „Glocke“-Leser das schon im voraus erraten hatten? Schließlich hatten die Organisatorinnen drei Tipps abgegeben, wie sie die Blicke auf sich ziehen.

Doch auch die anderen Gruppen hatten sich kräftig ins Zeug gelegt. Oder besser ins Bettzeug? Die Kolpingsfamilie forderte als „Bett“ verkleidet keck dazu auf, unter ihre Decke zu kommen. Eine echte Perle unter den Kostümen auch die Idee von „Die richtigen 6“. Die roten Schmuckkästchen erhielten viel Applaus von den Zuschauern. Genauso die zauberhaften elf Waldelfen. Besonders die kunstvoll verzierten Schirme ließen die Narren zweimal hingucken. Im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Nähkästchen plauderte eine mit reichlich Knöpfen, Wolle und Garn verzierte Gruppe. Und nicht zu vergessen die bunten Paradiesvögel, die mit leuchtendem Federkleid durch die Straßen flatterten.

Politische Botschaften

Doch was wäre der Weiberkarneval ohne politische Botschaften? „Kater Rumskedi hebt die Pfote, hier kommt deine Frauenquote“ hieß es auf einem Plakat. Andere nahmen die NSA auf die Schippe. Als schwarze Handys mit riesengroßen Ohren ließen sie aufhorchen. Das hätte Heinz Rühmann sicherlich gefallen.

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