Land unterstützt Planung am Südwall
Das Areal im Bereich Südwall / Mühlenstraße möchte die Stadt entwickeln. Dabei soll die Aufnahme in den NRW-Flächenpool dienen, die das Ministerium zugesagt hat.

 Durch die Bildung des Flächenpools NRW ins Leben gerufen, sollen die Kommunen bei der Wiedergewinnung von innerstädtischen Brachflächen unterstützt werden.

In diesem Jahr sind zum Start zunächst 20 Antragsteller in den Flächenpool NRW aufgenommen worden. Darunter auch Beckum, das sich nach Bekanntwerden der Düsseldorfer Pläne um die Beteiligung an dem Projekt beworben hat, wie Söhnke Wilbrand vom Fachdienst Stadtplanung der Stadtverwaltung auf Anfrage der „Glocke“ erklärte. Dabei spielte speziell der Bereich Südwall / Mühlenwall eine Rolle, dessen Entwicklung die Städteplaner für lohnend halten.

Das Areal böte sich demnach für die Umsetzung eines generationsübergreifenden Wohnprojektes an. Dafür sucht die Stadt gegenwärtig geeignete Flächen. Seit Kurzem erfährt sie dabei auch Unterstützung durch einen Verein, der sich die Umsetzung des Vorhabens zum Ziel gesetzt hat. Wie Wilbrand betonte, gibt es gegenwärtig allerdings noch keinerlei Festlegung auf einen Standort. „Wir stehen mit der Planung noch ganz am Anfang“, erklärte er. Bei der Aufnahme in das Landesprogramm gehe es auch nicht um die Finanzierung bestimmter Maßnahmen, sondern um die Unterstützung der Planung durch externe Berater.

Schon in diesem Monat, so kündigt das Ministerium dazu an, wird der Flächenpool NRW in den ersten Städten und Gemeinden seine Arbeit aufnehmen. Er schicke Moderatoren in die Kommunen, deren Ziel es sei, im engen Dialog mit der Kommune und dem Flächeneigentümer neue Entwicklungsperspektiven individuell für den jeweiligen Standort zu erarbeiten. Als Grundlage hierfür dienten schriftliche Vereinbarungen, in denen sowohl die Kommune als auch der Flächeneigentümer ihre Mitwirkung verbindlich zusagen.

Das Land unterstützt das Projekt mit insgesamt 1,8 Millionen Euro.

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