Liebfrauen-Kapelle kostet 69000 Euro
Über den Fortgang des Kapellen-Umbaus in der ehemaligen Liebfrauenkirche informierte sich der scheidende Propst Johannes Mecking gemeinsam mit Architekt Franz-Josef Schüttler.

 Wie berichtet, wird die Kapelle im Turm, die nach der Schließung der Liebfrauenkirche im Frühjahr zunächst provisorisch eingerichtet wurde, nun renoviert. Sie entsteht als Gebetsraum für die ganze Gemeinde, wie Mecking unterstrich, und bietet 30 bis 40 Personen Platz. Die Durchgänge zum Kirchenraum werden mit Trockenbauwänden beziehungsweise einer von der Kapellenseite aus nicht erkennbaren Tür verschlossen.

Die kleine Kapelle wird mit Bänken, einer Muttergottesfigur sowie zwei Heiligen-Statuen aus der Kirche ausgestattet. Ein beweglicher Altartisch sorgt dafür, dass der Raum flexibel genutzt werden kann. Eine kleine Sakristei entsteht in einem Nebenraum. Inklusive Heizungsanlage, Beleuchtung und Abhängung der Decke kostet der Umbau rund 69 000 Euro. In etwa zwei Monaten werden die Arbeiten erledigt sein, wie Schüttler erklärte.

Dann soll die Kapelle mit einer kleinen Einsegnungsfeier eröffnet werden. Wie zuvor vereinbart, wird künftig dort ein Wochentagsgottesdienst gefeiert. Die Gruppe „Miteinander beten“, die sich jeweils mittwochs um 9 Uhr trifft, weicht während der Bauzeit in den Kellerraum unter dem Chor der Liebfrauenkirche aus.

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