Lkw prallen auf A2 in Höhe Vellern aufeinander
Völlig zerstört ist die Front des Führerhauses von einem der beiden Lkw, die am Dienstagmorgen auf der A2 in Höhe Vellern zusammengeprallt waren.

Dort waren zwei Lkw in den Auffahrunfall verwickelt, bei dem zum Glück niemand verletzt wurde.

Wie die Autobahnpolizei der „Glocke“ auf Anfrage mitteilte, fuhr am Dienstagmorgen ein 54-jährige Fahrer eines Lkw aus Berlin, er transportierte einen Glas-Container, in Höhe der Raststätte Vellern auf der mittleren Fahrspur der Autobahn in Richtung Dortmund. Dort prallte er mit seinem Fahrzeug aus bisher ungeklärter Ursache auf einen vor ihm fahrenden Silozug, mit dem ein 49-jähriger Fahrer aus Bad Münder 28 Tonnen Getreide transportierte.

Beim Aufprall wurde der Auflieger des Silozugs so stark beschädigt, dass sich etwa vier Tonnen des geladenen Getreides auf der Fahrbahn verteilten. Zudem war aus einem der Lkw Motoröl auf die Autobahn gelaufen.

Nach dem Eintreffen der Unfallmeldung um 5.42 Uhr rückte sofort die Oelder Feuerwehr mit 21 Mann und vier Fahrzeugen unter Leitung von Thorsten Gensch auf die Autobahn aus. Auch ein Rettungswagen war vor Ort. Beim Abbinden des Öls wurden von der Wehr 13 Sack Bindemittel eingesetzt. Zudem galt es, die Unfallstelle abzusichern und auszuleuchten. Erst gegen 8 Uhr konnten die Einsatzkräfte wieder zur Wache einrücken.

Durch die Unfallaufnahme und die notwendigen Aufräumarbeiten hatte sich gegen 7 Uhr ein bis zu sieben Kilometer langer Stau gebildet. Die Autobahn war zwischenzeitlich komplett gesperrt. Dadurch kam es am Stauende in Höhe der Anschlussstelle Oelde zu einem weiteren Auffahrunfall, in den zwei Pkw verwickelt waren. Auch dabei wurde glücklicherweise niemand verletzt.

Bei der Karambolage entstand hoher Sachschaden, der nach ersten Schätzungen der Autobahnpolizei rund 50 000 Euro beträgt.

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