Martinsquartier bekommt sechs Stadthäuser
So soll das Martinsquartier in Zukunft aussehen. In den sechs Stadthäusern entstehen insgesamt 56 Eigentumswohnungen, von denen die Hälfte Anfang 2021 und der Rest Anfang 2022 fertiggestellt werden soll.

Gleich nebenan laufen im Gebäude der ehemaligen Martinskirche die Umbauarbeiten, um dort eine moderne Kindertagesstätte zu schaffen, die 65 Mädchen und Jungen im Alter von zwei bis sechs Jahren ab August 2019 einen Kita-Platz ermöglicht.

Investition von 17,5 Millionen Euro

Auf einer Grundstücksfläche von insgesamt mehr als 10 100 Quadratmetern werden von der Firma Heckmann Bauland und Wohnraum aus Hamm zurzeit direkt am Westpark in Beckum rund 17,5 Millionen Euro investiert.

Fassaden mit hellen Klinkern

Das Unternehmen hatte bereits im Juli 2016 den Kaufvertrag für die Martinskirche und die angrenzende Fläche geschlossen. Vier Monate später wurde auch das Wohnhaus am Mühlenweg 7 dazu gekauft, um die Projektfläche um 3700 Quadratmeter zu erweitern. Die Fassaden der sechs projektierten Stadthäuser im Einmündungsbereich Hammer Straße und Mühlenweg werden von einem großen Anteil an hellen Klinkern geprägt und sollen sich so in das optische Bild der Martinskirche einpassen. „In der Mitte des Gebäudekomplexes werden wir ansprechende Außenanlagen mit Aufenthaltsqualität herstellen“, machte Franz Venker, Prokurist und Vertriebsleiter der Firma Heckmann, im Gespräch mit der „Glocke“ deutlich. Auch an die Anordnung von Fahrradaußenstellplätzen, Müllabstell- und Gartenbereichen sowie Wegeführungen und Aufenthaltsflächen innerhalb des Quartiers sei gedacht worden. Die quartierseigene Tiefgarage wird von den sechs Wohnblocks aus eine unmittelbare Anbindung und einen Aufzug erhalten.

Zusätzlich verfügt jedes der sechs Häuser über einen abschließbaren Fahrradabstellraum, eine eigene Heizungszentrale und die benötigten Technikräume. Für jede der 56 Eigentumswohnungen ist ein zusätzlicher Kellerraum geplant. Für die Pflege der Außenanlagen, den Winterdienst und weitere Aufgaben ist ein Hausmeisterservice vorgesehen, für den auch ein Hausmeisterraum geschaffen wird.

Namen je nach Farbe

Für die sechs Stadthäuser wurde ein Farbkonzept entwickelt, nach dem sie auch ihre Namen erhalten. Es wird demnach die Häuser Viola und Siena (je zwölf Wohnungen) sowie Pavone, Lago, Cotta und Primavera (je acht Wohnungen) geben. Die Vermarktung wird direkt von der Firma Heckmann vorgenommen und ist in zwei Abschnitte unterteilt: Die für die Häuser Viola, Pavone und Lago läuft bereits, der Rest erfolgt ab Winter 2018. Beheizt werden die neuen Gebäude mit Erdwärme. In den Wohnungen gehören unter anderem Fußbodenheizung, elektrische Rollläden, Glasfaserverkabelung, Videosprechanlage sowie Fliesen- und Parkettböden zur Ausstattung. Terrassen und Balkone sowie die Dachterrassen der Penthäuser sind großzügig dimensioniert und sollen den Bewohnern besondere Aufenthaltsqualität bieten, stellte Franz Venker das Projekt vor.

Die Wohnflächen betragen zwischen 64 und 118 Quadratmeter, die Kaufpreise liegen zwischen 181 000 und 315 000 Euro. Hinzu kommt der Preis für den Tiefgaragenplatz. Die ersten drei Häuser sollen im ersten Quartal 2021 fertiggestellt sein. Bei den drei Stadthäusern aus dem zweiten Vermarktungsabschnitt soll die Fertigstellung gemeinsam mit dem Gesamtquartier Anfang 2022 erfolgen.

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