Mehr Sicherheit dank neuem Kreisverkehr
Bild: Clauser
Ein neuer Kreisverkehr soll für mehr Sicherheit im Einmündungsbereich Hühlstraße / Nordwall in Beckum sorgen. Entsprechende Pläne werden in einer Anliegerversammlung vorgestellt. 
Bild: Clauser

Genau diese neu erarbeitete Verkehrslösung soll den Anliegern des Beckumer Pulortviertels während einer Anwohnerversammlung vorgestellt werden, die am Mittwoch, 12. Oktober, ab 18 Uhr in der Aula der Antoniusschule stattfinden soll.

Zur Vorgeschichte: Nach dem Ausbau des Nordwalls zwischen Hühlstraße und Nordstraße wird es künftig den Fahrradfahrern möglich sein, auf einem speziellen Angebotsstreifen, der 1,25 Meter breit ist, auch entgegen der Einbahnstraßenrichtung zu fahren.

Dazu allerdings müssen die Radfahrer zunächst sicher an der Hühlstraßen-Einmündung vorbei kommen. Die jetzt von Olaf Timm von der NTS Ingenieurgesellschaft mbH im Fachausschuss vorgestellte Kreisverkehr-Lösung bringt die größten Vorteile. Davon ist auch Brigitte Janz, Leiterin des Fachbereichs Bauverwaltung, Tiefbau und Umwelt bei der Stadtverwaltung, überzeugt.

Der so entstehende Mini-Kreisel wird mit einem Durchmesser von 13 Metern geplant. Der innere Kern mit einem Durchmesser von vier Metern soll gepflastert werden und kann von den Verkehrsteilnehmern überfahren werden. Das ist besonders für Lkw-Fahrer von Bedeutung, die ansonsten beim Abbiegen von der Hühlstraße in den Nordwall vor Problemen stehen würden.

„Diese Ausbaulösung wird nicht wesentlich teurer“, machte Janz gestern im Gespräch mit der „Glocke“ deutlich. Für die Anlieger im Pulortviertel bringt der Kreisverkehr keinerlei Mehrkosten mit sich.

Ausbau beginnt im Februar

Bereits im Februar – direkt nach Karneval – sollen die Straßenbauarbeiten auf dem Nordwall in Beckum in Angriff genommen werden. Dann startet von der Hühlstraße aus in Richtung Nordstraße zunächst bis zum Pulort der Bau des neuen Kanals. Diese Arbeiten werden im Anschluss bis zur Nordstraße fortgeführt. Es schließt sich direkt der Straßenausbau an, wobei im Gegensatz zum inneren Pulortviertel eine Tempo-30-Zone entsteht.

Angelegt werden Gehwege mit einer Breite von zwei Metern an beiden Seiten des Nordwalls. Auf der von der Nordstraße aus gesehen rechten Straßenseite erhalten insgesamt 22 Parkplätze ihren Raum. Hier entstehen auch einige Pflanzbeete. Die Fahrbahn wird 2,75 Meter breit gebaut. Der neu entstehende Angebotsstreifen mit einer Breite von 1,25 Metern ist entgegengesetzt zu der Einbahnstraße angelegt. Dieser besonders gekennzeichnete Bereich ist zwar für die in Richtung Nordstraße fahrenden Radler reserviert, er kann aber auch von den Autofahrern überfahren werden.

Die in Gegenrichtung fahrenden Radler rollen mit dem anderen Verkehr im Fahrbereich der neuen Straße. Für die Pflasterung der Gehwege sollen die gleichen Steine Verwendung finden, wie sie jetzt im inneren Pulort-Bereich verlegt worden sind. Die Fahrbahn erhält einen glatten, grauen Stein. Nach dem Baubeginn im Februar sollen die Arbeiten Ende August komplett abgeschlossen sein. Bis dahin ist auch geplant, den Parkplatz am Nordwall (Einmündung Kreuzstraße) und den neuen Mehrgenerationenplatz fertigzustellen.

SOCIAL BOOKMARKS