Mit Muskelkraft und Spaß engagiert
Bild: Himmel
28 junge Leute zwischen 16 und 25 Jahren der Neubeckumer St.-Franziskus-Gemeinde nahmen an der zweiten 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend teil.  
Bild: Himmel

Da müssen wohl die Heinzelmännchen am Werk gewesen sein. Und die gehören der katholischen Jugend der St.-Franziskus-Gemeinde an. Am Donnerstag, gleich nach dem Startschuss auf dem Warendorfer Marktplatz, hatten sich die jungen Leute zwischen 16 und 25 Jahren auf den Weg nach Vellern gemacht, um die dortige Kindertageseinrichtung aufzupeppen.

Unter dem Motto „Uns schickt der Himmel“ werkelten bis zu 28 Helfer anlässlich der zweiten 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) mit Spachtel, Pinsel und Rolle in der Einrichtung herum, bis die Spuren des bunten Treibens seiner kleinen Nutznießer verschwunden waren.

Auch die Außenspielgeräte aus Holz wurden abgeschliffen und mit Holzschutzfarbe versehen. Wind und Wetter können dem Klettergerüst und Aussichtsturm nun nichts mehr anhaben. Man füllte den Kletterberg des Spielplatzes mit Erde auf und befestigte den Boden mit einer Rüttelplatte. Teilweise arbeiteten die jungen Frauen und Männer bis in die Nacht. Dass man sich vorher kaum oder nicht kannte, machte die Sache außerdem spannend.

„Im Kindergarten St. Pankratius gab es am meisten zu tun“, erzählte Pfarrer Thomas Linsen im „Glocke“-Gespräch, warum man sich gerade auf diese Einrichtung konzentrierte. Im Sachausschuss für Jugend der Kirchengemeinde habe man sich auf diesen Arbeitsauftrag geeinigt. Dass alle Teilnehmer bei dieser Tätigkeit Spaß haben würden, war man sich sicher gewesen. Jana Schlepphorst und Lisa Raring bestätigten dies.

Verantwortlich für die Koordination der Arbeitsschritte und Einteilung in altersgemischte Gruppen zeichnete Dominic Hüwelmeier. Für die Verpflegung sorgen das Landgasthaus Brandt und das Hotel „Alt Vellern“. Finanziell beteiligten sich die Sparkasse Beckum-Wadersloh und die Firma Stövesand. Die Farbe stellte Malermeister Kevin Geipel, den Kuchen die Bäckerei Schlepphorst.

Je näher der Tag gerückt sei, an dem es ernst werden sollte, umso motivierter sei die Gruppe gewesen, berichtete Pastor Linsen. Am Sonntag krempelten alle noch einmal die Ärmel hoch. Zum Abschluss der erstmals bundesweit organisierten guten Tat wurde zu einem Fest auf das Gelände des Kindergartens eingeladen.

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