Mobilitätsmanager für Beckum ausgebildet
Bild: Bischof
Bei der Urkundenübergabe an den Beckumer Mobilitätsmanager: (v. l.) Theo Jansen, Leiter der Geschäftsstelle „Zukunftsnetz Mobilität NRW“, Constantin Rickert (Stadt Beckum) und NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst.
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Ziel des mehrstufigen Lehrgangs ist es laut Pressemitteilung, vernetzte und nachhaltige Mobilitätslösungen für die Bürger zu entwickeln. Die Kommunen werden auf die neuen Mobilitätsanforderungen vorbereitet und bei der Entwicklung von kombinierten Angeboten aller Verkehrsmittel – von Auto, Bus und Bahn über Fahrrad, Fußgänger, Sharing-Konzepte bis hin zum Mitfahrauto – unterstützt.

„Die Mobilität der Zukunft ist digital, vernetzt und sauberer als heute“, sagte Wüst bei der Urkundenübergabe. „Die Mobilitätsmanager tragen das Wissen über neue Mobilitätsangebote in die Kommunen und helfen dabei, Verkehrskonzepte vor Ort zu entwickeln.“ Um die verkehrlichen, ökologischen und ökonomischen Entwicklungen in ein Gleichgewicht zu bringen, seien nachhaltige Mobilitätskonzepte gefragt. Den Regionen und Kommunen komme dabei eine Schlüsselrolle zu.

Daher hat das Verkehrsministerium gemeinsam mit der Geschäftsstelle des „Zukunftsnetz Mobilität NRW“, die beim Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) angesiedelt ist, in den vergangenen Monaten bereits sieben Mal den Lehrgang „Kommunales Mobilitätsmanagement“ angeboten. Der Lehrgang ist der erste dieser Art in Deutschland. Insgesamt hat das Zukunftsnetz Mobilität NRW bereits 150 Kommunalvertreter zu Mobilitätsmanagern ausgebildet. Auch Interessenten aus anderen Bundesländern sind inzwischen dabei.

Bislang bestand der Lehrgang aus den drei Modulen „Grundlagen“, „Handlungsfelder“ und „Evaluation“. Künftig wird darüber hinaus verstärkt das Thema Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit behandelt. Der achte Lehrgang, an dem wiederum 20 Kommunen teilnehmen, startet im November 2019. Auch andere Bundesländer übernehmen das NRW-Konzept, wie das Ministerium mitteilt.

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