Nach dem Markt ist vor der Eisbahn
In Windeseile wurde am Montagmorgen der Weihnachtsmarkt abgebaut.

Das Aufräumen nach den zwei Weihnachtsmarkt-Wochen bot für Uli Steinhoff vom Stadtmarketing Gelegenheit, Bilanz zu ziehen. Und die fiel positiv aus: „Wir haben das erreicht, was wir erreichen wollten“, zeigte sich Steinhoff zufrieden. Natürlich könne sich Beckum nicht mit den großen Veranstaltungen der Region wie in Dortmund oder Münster messen, aber innerhalb des gesteckten Rahmens hätten sich die Anbieter über gute Besucherzahlen gefreut.

Die waren laut Steinhoff natürlich auch auf das weitgehend optimale Weihnachtsmarkt-Wetter zurückzuführen. Trockenheit und Kälte sind ideale Rahmenbedingungen, die überwiegend vorherrschten. Nur der letzte Abend am Sonntag war etwas vernieselt, so dass sich nicht mehr ganz so viele Menschen auf dem Marktplatz einfanden.

Zufrieden hat Steinhoff auch die relativ große Anzahl an Kunsthandwerk-Ständen registriert. Den leisen Vorwurf, in Beckum gehe es bei der adventlichen Traditionsveranstaltung allein ums leibliche Wohl in flüssiger oder fester Gestalt, sieht er eindeutig entkräftet. Manche Marktbeschickerin mit hochwertigem Handarbeitsangebot hat dem Stadtmarketing bereits positive Rückmeldung in Sachen Publikumsinteresse gegeben.

Die Zufriedenheit der Anbieter drückt sich laut Steinhoff am besten darin aus, dass so manche Markthütte bereits für das kommende Jahr wieder gebucht ist. Einen besonderen kulinarischen Akzent haben Beckums Wirte mit ihrem täglich wechselnden Mittagsangebot gesetzt, das ebenfalls auf positive Resonanz gestoßen ist. „Viele waren froh, dass es neben Bratwurst, Thai-Küche und Pizza eine Alternative gab“, hat Steinhoff beobachtet.

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