Närrische Weiber fallen aus dem Rahmen
Bild: Biefang
Die „Königinnen der Morgenröte“ machten mit ihren fantasievollen Kostümen beim Beckumer Weiberumzug auf sich aufmerksam.
Bild: Biefang

Als „Die „Glocke“ die kreativen 18 Frauen eine Woche vor dem Umzug besuchte, ließen sie sich ihre Kostümidee nicht entlocken. Drei Stunden vor dem Weiberumzug öffnete Annette Hanhues ihre Wohnungstür noch einmal für einen Blick hinter die Kulissen.

Pünktlich zum Fotoshooting am „Glocke“-Redaktionsmobil

Einfach königlich: Besser könnte man die Stimmung unter den 18 Frauen nicht beschreiben. Im Hintergrund läuft der Fernseher mit einer Live-Karnevals-Berichterstattung vom Bühnenprogramm aus Köln.

Die Kostüme hängen noch fein säuberlich auf Bügeln. Der ganze Wohnzimmertisch ist mit Schminkutensilien vollgestellt. Innerhalb von drei Stunden verwandeln sich die Frauen in Königinnen der Morgenröte.

Dann der große Auftritt: Um 17 Uhr rufen die Weiber am Redaktionsmobil der „Glocke“ überschwänglich „Rumskedi, Helau!“ Ein letztes Erinnerungsfoto, und dann stürzen sich die Weiber in die Menge.

Himmelsstürmer in Heißluftballon-Kostümen

Mit ihnen hunderte Beckumer, die staunend am Straßenrand stehen und den kreativen, bunt kostümierten Gruppen zujubeln. Die KG Kolping entpuppt sich als echter Himmelsstürmer. In Heißluftballons hebt die Gruppe ab – einer der Höhepunkte des Umzugs. „Wenn ein Sturm aufkommt, sind wir gewappnet“, scherzen die gut gelaunten Weiber.

Ein Fest für die Augen und Ohren

Einiges im Schilde führen währenddessen die blauen Trolle von „Jupp 33“. Die Farbkleckse fallen sofort ins Auge. Hier spielt die Musik! Die Werse-Technik gibt als Klavier den Ton an. Und die „Paradiesvögel“ tanzen gut gelaunt im Takt. Wer will bei der Stimmung schon abtauchen? Höchstens „Nemo“. Aus mehr als 150 Luftballons besteht ein kunstvolles Kostüm mit dem sympathischen Fisch.

Das Motto haben sich Susanne Ellefred und Maria Bütfering zu Herzen genommen. Stilecht mit Mikrofonen ausgerüstet machen sie als „Dancing Queens“ Stimmung. Oder etwa doch „Abba“? Sei’s drum: Ein Fest für die Augen und Ohren war es allemal.

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