Narrenkappen statt Feuerwehrhelme
Diese Jungs heben im wahrsten Sinne des Wortes ab. Das Männerballett der KG „Außer Rand und Band“ flog nicht nur auf Wolke 7, sie schienen zwischendurch auch völlig losgelöst von der Erde zu sein.

Und obwohl er nach eigenen Angaben „tüchtig nervös“ gewesen ist, hat er seinen närrischen Auftritt als neuer Frontmann bravurös gemeistert.  Dirk Zahrt und Jürgen Stripper sind als Mundschenke die Wegbegleiter der neuen Tollität.

Dass sie keine Männer für eine Nacht sind, intonierte der neue Elferrat beim Einzug: Willi Gieske, Marcus Scheele, Hendrik Roggenkamp, Franz Kleickmann, Andi Nieländer, Stefan Bünning, Marc Weber, Stephan Wiegeler, Michael Haske, Torsten Gentsch, Uwe Hoffmann und Bernd Lütke weichen bis Aschermittwoch nicht von der Seite des neuen Dreigestirns. Die drei Präsidenten Markus Erlenkötter, David Heese und Guido Markwoski bewiesen ein geschicktes Händchen bei der Auswahl der jecken Programmpunkte: Der Funke sprang sofort über, als die „Weiß-Roten“ zum närrischen Stelldichein aufspielten.

Und wenn die Dachgesellschaft „Na, da wären wir ja wieder“ mit den Präsidenten Wolfgang Krogmeier, Marc Lillmannstöns und Ralf von Wallis mitsamt närrischen Gefolge Einzug in die Kolpingnarrhalla hält, dann ächzt die Bühne voller karnevalistischer Schwergewichte. Optisch verblüffend war der Auftritt von Herrn Niels: Er glitt im hochelastischen „Moonwalk“ über die Bühne und nahm frappierende Schief- und Schräglagen ein.

Immer wieder eine feste Bank und Garant für eine gelungene Sitzung sind die tollen Choreographien der heimischen Tanzgruppen: Ob „Vinix“, die im glitzernden Pailletten-Outfit die Bühne zum Beben brachten, oder der zackige Gardetanz der KIG „Die Roländer“: Hier macht Zuschauen einfach Spaß. Sängerin Curly bat Prinz Heiko zum gesungenen Soloauftritt und animierte zum Mitsingen. Tänzerischer Höhepunkt war allerdings der Auftritt der vereinseigenen Showtanzgruppe „Silver Linings“: Im Racing-Outfit gaben sie getreu dem 80er-Jahre-Hit von Markus ordentlich Gas und hatten sichtlich Spaß. Hebefiguren, Spagat und „High Kicks“ lösten in einer rasanten und temporeichen Show bei den Narren Begeisterung aus. Dafür gab es stehende Ovationen.

Völlig losgelöst von der Erde begab sich das Männerballett der KG „Außer Rand und Band“ auf „Wolke 7“. Was diese Jungs an artistischen Höchstleistungen absolvierten, verdient gehörigen Respekt. Und zum Schluss rockten die beiden Herren von „Gipfelpower“ mit ihren Gassenhauern die Bühne. Da war es bereits nach Mitternacht.

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