Neu zuordnen und Teilstandort bilden
Die Zahl der Lernanfänger wird auch in Beckum in den nächsten Jahren kontinuierlich zurückgehen.

Bis 2018/19 wird ein Stand von voraussichtlich 274 Erstklässlern erreicht. Zum Vergleich: Im Sommer 2005 wurden noch 415 i-Männchen eingeschult.

 Der Rückgang der Schülerzahl und die Vorgaben des Schulgesetzes werden Folgen für die Beschulung der Kinder in der Primarstufe haben. Eine zentrale Rolle spielt bei den Planungen die „Kommunale Klassenrichtzahl“. Sie errechnet sich aus der Gesamtzahl der neuen Schüler dividiert durch eine mittlere Klassenfrequenz von 23. Für Beckum kommt unter Berücksichtigung der besonderen Verhältnisse an der Vellerner Kardinal-von-Galen-Schule dabei eine Höchstzahl von 17 Eingangsklassen an den Grundschulen heraus.

Der Schul-, Kultur- und Sportausschuss hat sich in seiner Sitzung am morgigen Donnerstag vor diesem Hintergrund mit der Zügigkeit an den Beckumer Grundschulen zu befassen. Denn nach den aktuellen Anmeldezahlen bilden diese 18 Eingangsklassen, wobei lediglich die Sonnenschule mit einem Durchschnittswert von 24,3 Schülern den Frequenzrichtwert von 23 überschreitet. In allen anderen Schulen liegt der Wert darunter.

Daraus ergibt sich laut Verwaltung die Notwendigkeit, durch Umverteilung angemeldeter Kinder einen Ausgleich herbeizuführen, der dazu führt, dass eine Klasse weniger gebildet wird. Einen konkreten Vorschlag zur Umsetzung gibt es noch nicht. Über die Ergebnisse von Gesprächen soll in öffentlicher Sitzung informiert werden, die gegen 18 Uhr im Ständehaus beginnt.

 Dort wird es auch um die Frage gehen, welche Grundschule die Vellerner Schule als Teilstandort betreiben kann. Dieser Weg ist ebenfalls durch das neue Schulrecht vorgegeben und könnte den Bestand des Angebots in dem Beckumer Stadtteil nach aktueller Prognose bis 2015/16 sichern Aufgrund der geringen Schülerzahlen in Vellern ist dort allerdings nur das bereits praktizierte jahrgangsübergreifendes Unterrichtsmodell zulässig. Das heißt: Diese Unterrichtsform müsste auch an einem künftigen Hauptstandort praktiziert werden. Die Verwaltung hat auch hier einen Beschlussvorschlag angekündigt.

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