Neubau der Geriatrie im Mittelpunkt
Bild: Krogmeier
Das Beckumer St.-Elisabeth-Hospital blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2010 zurück.
Bild: Krogmeier

Mit ihren zurzeit 15 Krankenhäusern ist die Münsteraner Stiftung der größte konfessionelle Krankenhausträger in Nordrhein-Westfalen. Unter diesem Dach arbeitet auch das Beckumer Krankenhaus mit seinen 228 Planbetten.

Auch im ambulanten Bereich kann das heimische Hospital auf ein Plus verweisen. Hier wurden 9904 Patienten behandelt, also 1,65 Prozent oder 161 mehr als noch vor Jahresfrist. Bei einer durchschnittlichen Verweildauer von 7,1 Tagen schlugen 54 523 Behandlungstage zu Buche. 334 Mitarbeiter (345 in 2009) waren für die Patienten im Einsatz.

 Ein Meilenstein war im Vorjahr die Ausstattung der Abteilung für Urologie mit modernster Medizintechnik. Zur Umsetzung der gesteckten baulichen Zielplanung wurde zudem mit Umbaumaßnahmen begonnen, die den anschließenden Neubau der Geriatrie ermöglichen. So wurden das Zentrallabor und Teile des klinischen Arztdienstes verlegt. Die Eingangs- und Aufnahmesituation wird zurzeit noch verändert.

Ein Schritt in die erfolgreiche Zukunft des Krankenhauses ist auch, dass das Zentrallabor künftig auch Leistungen für mehrere andere Häuser übernimmt. Die Abteilung für Chirurgie ist als lokales Trauma-Zentrum zertifiziert worden und Teil des überregionalen Trauma-Netzwerks. Zur St.-Franziskus-Stiftung gehört auch das St.-Joseph-Heim Neubeckum mit den 175 Betreuungsplätzen. Hier wurden im Vorjahr insgesamt 110 Mitarbeiter beschäftigt, davon 84 im Betreuungsdienst. 125 Einbett- und 25 Zweibettzimmer sind vorhanden.

In diesem Jahr stehen im Beckumer St.-Elisabeth-Hospital weitere richtungsweisende Investitionen an. So werden die vorbereitenden Arbeiten zum Neubau der Abteilung Geriatrie zum Abschluss gebracht. Bereits Ende des Jahres soll das alte Bettenhaus abgerissen werden, um für den Neubau Platz zu machen. Diese bauliche und fachliche Weiterentwicklung der Geriatrie ist ein maßgeblicher Baustein für die Ausrichtung des gesamten Krankenhauses, das sich als regionaler Gesundheitsdienstleister fortentwickeln und weitere Kooperationen eingehen wird.

Zahlen & Fakten

Die in Münster ansässige St.- Franziskus Stiftung ist mit 15 Krankenhäusern, zu denen auch das St.-Elisabeth-Hospital Beckum gehört, die größte konfessionelle Krankenhausträgerin in Nordwestdeutschland. Rund 11 000 Mitarbeiter haben im Vorjahr etwa 600 Millionen Euro Umsatzerlöse (25 Millionen mehr als 2009) erwirtschaftet, vor allem durch Mehrleistungen im stationären Bereich. „Dieses Wachstum unterstreicht das Vertrauen in unsere Einrichtungen bei Patienten, Angehörigen und niedergelassenen Ärzten“, machte Dr. Klaus Goedereis, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, mit Blick auf das Engagement der Mitarbeiter in den Einrichtungen der Stiftung deutlich. Über das Jahr wurden in den Hospitälern mehr als 463 000 Patienten ambulant und stationär behandelt, rund 28 000 mehr als 2009. Die Zahl der Mitarbeiter in den Krankenhäusern, den Einrichtungen für Behinderte und Senioren sowie den Dienstleistungsgesellschaften der Stiftung stieg auf über 11 000 an. 2009 waren es 10 800; dies bedeutet einen Zuwachs von mehr als 200 Beschäftigten.

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