Neue Beratungsrunde für Soestkamp
Mehr Gehweg oder mehr Fahrbahn? Um diese Frage geht es, wenn in einer weiteren Beratungsrunde über die Einbahnstraßenregelung im Soestkamp zu befinden ist.

Dabei und in einer weiteren politische Beratung soll es ausschließlich um die Frage gehen, ob der Soestkamp künftig als Einbahnstraße ausgewiesen werden soll. Das ist das Ergebnis der Erörterung im Ausschuss für Stadtentwicklung vom Mittwochabend.

Zufrieden hatten dessen Mitglieder zunächst die Ausführung von Planer Frank Michael verfolgt, der die Änderungen am Ausbauplan nach den Anliegerversammlungen im Juni erläuterte. Im wesentlichen stellte Michael dar, dass die Fahrbahnbreite der Kettelerstraße auf durchgehend sechs Meter festgelegt und einige zusätzliche Pkw-Stellplätze nahe der Polizeiwache eingeplant wurden. Ferner erläuterte er die für die Erschließung des Grundstücks Kettelerstraße 5 gefundene Lösung. Die Zufahrt soll über den Karl-Heinz Buhne-Platz erfolgen und mit Rasengittersteinen befestigt werden.

Während die Einbahnregelung an der Brinkmannstraße unstrittig ist, scheiden sich die Geister am Soestkamp. Werner Knepper und Josef Schumacher (beide CDU) sprachen sich für das Zulassen gegenläufigen Verkehrs zur Tempominderung aus. Das allerdings ist laut Planer nur möglich, wenn die Fahrbahn von 3,80 auf deutlich über vier Meter verbreitert wird. Was wiederum zu Lasten der Gehwege ginge. Dr. Rudolf Grothues (SPD) und Eva Gerke (FWG) fänden es nach eigenem Bekunden unglücklich, nach erfolgter Bürgeranhörung die Pläne in diesem Sinne noch einmal grundlegend zu ändern.

Die Idee, das Einbahn-Thema noch einmal mit den Betroffenen selbst zu beraten, fand einhellige Zustimmung. Ganz klar wurde aber auch: Vom Ausbau gänzlich ausgeklammert, wie mancher Anrainer es wünscht, wird der Soestkamp nicht. Die Verwaltung legte im Ausschuss noch einmal dar, dass sowohl Asphaltdecke als auch der Unterbau der Fahrbahn aktuellen technischen Ansprüchen nicht mehr genüge

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