Neue Grundschule nicht ausgelastet
Mit großem Aufwand wird zurzeit die Neue Grundschule Mitte nach aktuellen Standards hergerichtet. Dennoch verzeichnet die Stadt lediglich 69 Anmeldungen zum neuen Schuljahr.

Mit der Situation hat sich am kommenden Donnerstag der Schulausschuss zu befassen. Dem Gremium schlägt die Stadtverwaltung vor, stadtweit 17 Eingangsklassen zu bilden.

Die Neue Grundschule Mitte sollte laut Planung eigentlich vierzügig starten. Angesichts von lediglich 69 vorläufigen Anmeldungen werden dort jedoch zunächst nur drei Eingangsklassen gebildet. Ebenfalls dreizügig soll die eigentlich zweizügig geplante Martinschule geführt werden. Dennoch müssen dort nach aktuellem Stand 14 Kinder abgewiesen werden. „Das Aufnahmeverfahren wird nach einheitlichen Kriterien durchgeführt“, teilt die Verwaltung in der Sitzungsvorlage mit. „Kinder katholischen Bekenntnisses würden bevorzugt aufgenommen, da es sich um eine katholische Grundschule handele. Den Eltern abgewiesener Kinder bliebe die Wahl, sich für die Neue Grundschule Mitte, für die Sonnenschule oder aber für eine Grundschule in Neubeckum zu entscheiden.

Gründe für Zurückhaltung der Eltern

Die Verwaltung gibt sich zuversichtlich, dass die Akzeptanz der aus der Zusammenlegung von Eichendorff- und Paul-Gerhardt-Schule entstehende Neue Grundschule Mitte künftig steigen wird. Die noch nicht abgeschlossenen Umbauarbeiten, die noch nicht bekannte Ausrichtung der neuen Schule und die offene Frage der Schulleitung macht die Verwaltung als Ursachen für die Zurückhaltung der Eltern aus. Zudem mussten Informationsabende für alle Grundschulen aus Gründen des Infektionsschutzes abgesagt werden. Unter diesen Umständen, so heißt es in der Vorlage, sei die Anmeldung von 69 Schülern positiv zu bewerten.

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