Neuer Radweg schafft Sicherheit
Bild: Krogmeier
Für die Trasse des neuen Fuß- und Radwegs an der Bundesstraße 61 zwischen Beckum und Ahlen-Dolberg müssen in einigen Bereichen auch Bäume gefällt werden.
Bild: Krogmeier

An der Hammer Straße zwischen Beckum und Ahlen-Dolberg sind die Mitarbeiter der beauftragten Firma Walterbau aus Borken zurzeit damit beschäftigt, die Trasse für den neuen kombinierten Fuß- und Radweg zu schaffen.

Auf einer Länge von rund 6,3 Kilometern baut die Regionalniederlassung Münsterland von Straßen.NRW auf der südlichen Seite der Bundesstraße diesen einseitig geplanten Fuß- und Radweg zwischen Ahlen-Dolberg und Beckum. Er beginnt an der Kreisstraße 27, Guissener Straße in Dolberg, und wird dort auch an den vorhandenen Zechenradweg mit einer Rampe angeschlossen. Im Ortseingangsbereich von Beckum endet das geplante Teilstück am bereits vorhandenen Radweg, der dort vor vier Jahren gebaut wurde.

Die Kosten für den Bau des neuen Radweges betragen rund 1,55 Millionen Euro. Diesen Betrag teilten die Verantwortlichen der Regionalniederlassung Münsterland der „Glocke“ mit. Den Auftrag hat die Firma Walterbau aus Borken erhalten, die auch in Warendorf mit einer Niederlassung vertreten ist.

Auf 6,3 Kilometern laufen die Arbeiten

Zurzeit laufen die Straßenbauarbeiten auf der Hammer Straße von Beckum aus kommend auf dem Teilstück hinter der Brücke an der Autobahn 2. Dort werden unter anderem in einigen Bereichen Bäume und Sträucher gefällt, um Platz für die benötigte Wegtrasse zu erhalten. Zudem werden an den vorgesehen Stellen die Erdarbeiten zur Schaffung von Straßengräben durchgeführt, es gilt, Erdreich abzutragen.

Die insgesamt rund 6,3 Kilometer lange Baustrecke an der Bundesstraße 61 wird in den kommenden Monaten in jeweils rund 800 Meter lange Bauabschnitte unterteilt. Es ist vorgesehen, immer in zwei Abschnitten zur gleichen Zeit zu arbeiten.

Die Straße muss in diesen Bereichen halbseitig gesperrt werden, der Verkehr wird dort mit Baustellenampeln geregelt. Mit Behinderungen und Einengungen des Straßenverkehrs auf der Bundesstraße durch den Baustellenbetrieb müssen die Verkehrsteilnehmer auch weiterhin rechnen.

Der neue Radweg mit einer Breite von 2,50 Metern wird komplett auf der Südseite der Hammer Straße gebaut. In der Regel wird der Weg auf dem bereits vorhandenen breiten Bankett gebaut, wo er durch einen 1,75 Meter breiten Trennstreifen von der Fahrbahn abgesetzt wird. Wo es erforderlich ist, wird der Weg hinter dem Straßengraben errichtet.

20 Zentimeter Schotter, acht Zentimeter Asphalttragschicht und 2,5 Zentimeter Asphaltdeckschicht sollen für eine lange Lebensdauer des Radwegs sorgen. Bei gutem Wetter sollen die Arbeiten im Frühjahr des nächsten Jahres abgeschlossen sein, machte Straßen.NRW mit Blick auf die vorliegenden Planungen deutlich. Dabei wird allerdings auch das Wetter in den Wintermonaten eine wichtige Rolle spielen.

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