Neues Wohnhaus schließt die Lücke
Das geplante Wohngebäude an der Elisabeth-Selbert-Straße im Beckumer Baugebiet zwischen Ahlener und Vorhelmer Straße wird sich zur Rückseite hin zweigeschossig präsentieren. Dieser Plan wurde im Fachausschuss vorgestellt.

Und das hat seinen Grund: Diese Fläche war ursprünglich als Standort für einen weiteren Kindergarten oder eine Tagesstätte vorgesehen und in Reserve gehalten worden. So ist das im gültigen Bebauungsplan mit der Nummer 33 festgeschrieben. Die Voraussetzungen, von denen die Planungen damals ausgegangen sind, haben sich aber zwischenzeitlich geändert. Bedingt durch die sinkenden Geburtenraten und die gesicherte Tagesbetreuung für die Kinder in der Stadt Beckum wird dieser zusätzliche Kindergarten nicht mehr benötigt. Folge: Das Gelände muss nicht weiter für diesen Zweck reserviert werden, es könnte zum Bau von Wohnhäusern genutzt werden.

Genau das soll nun geschehen. Während der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Demografie, Umwelt- und Klimaschutz stellte mit Christian Fischer ein potenzieller Bauherr den Kommunalpolitikern das von ihm an dieser Stelle vorgesehene Bauprojekt vor. Er möchte etwa die Hälfte des Grundstücks nutzen und dort nach den Plänen des Architekturbüros Sickmann ein Wohngebäude errichten.

Auch für die andere Hälfte gebe es bereits einen Interessenten, hatte zuvor Thorsten Herbst, Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung, die Ausschussmitglieder informiert. Fischer stellte die Pläne für das vorgesehene Wohnhaus vor und verwies darauf, dass sich das Gebäude in die bestehende Bebauung einpassen wird. So sei das an der Steigung liegende Haus nach vorne hin nur eingeschossig, während es nach hinten zweigeschossig sein wird. „Ich möchte so schnell wie möglich mit dem Bau beginnen“, nannte er seine Ziele.

Dazu ist zunächst eine Änderung des Bebauungsplans notwendig. Das schlägt die Verwaltung vor, und die Kommunalpolitiker nahmen dies einstimmig und positiv zur Kenntnis.

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